11. September 2020: Wichtrach – les Giettes

Normalerweise starten wir mit dem Flugzeug in die Ferien und mieten am Zielort ein Auto. So müssen wir schauen, dass wir pünktlich am Flughafen sind. Heute sind wir direkt ab Haustüre mit dem Auto gestartet und so spielte es auch keine Rolle, dass wir noch das Eine oder Andere erledigten bevor wir starteten.

Schliesslich hatten wir alles beisammen (für eine Woche Ferien fast gleich viel Gebäck wie für vier Wochen Afrika (Auto sei dank). Zuerst schlugen wir den Weg ins Simmental ein, dann gings Richtung Saanen, Chateau d‘Oex (Mittagspause mit einem leckeren Crôute) dann weiter nach Aigle und bei Monthey gings wieder hinauf auf über 1‘000 m. Ü. M. In les Giettes befindet sich das Whitepod Eco Hotel. Adi und ich durften einen Geburtstagsgutschein im Wert einer Übernachtung einlösen.

Bei den Pods handelt es sich um eine recht teure Unterkunft in toller Lage. Von der Reception und Restaurant läuft man noch eine Viertelstunde bergauf und ist danach (abgesehen von den anderen 14 Pods) total in der Natur. Wer‘s interessiert, hier ist die Webseite: www.whitepod.com. Jedenfalls haben wir unseren Pod in der wunderschönen Lage sehr genossen.

 

12. September 2020: Les Giettes – Aosta

Gestern Abend haben wir entschieden, dass wir unsere Reise Richtung Italien fortsetzen. Kurz nach Martigny beginnt die Fahrt über den grossen St. Bernhard und führt ins Aostatal.

Abgesehen davon, dass das Aostatal landschaftlich wunderschön im Dreiländereck Frankreich, Italien, Schweiz liegt und die Region zweisprachig (französisch und italienisch) ist, befindet sich hier das kleinste Weinanbaugebiet Italiens. Es werden vor allem autochthone Rebsorten angebaut wie z. B. Cornalin und Petite Arvine, die man auch aus dem Wallis kennt.

In Aosta wollten wir einen kurzen Stop einlegen und haben spontan ein Hotelzimmer für die Nacht gebucht. Die Altstadt hat es uns gleich angetan. Sie ist autofrei, sehr sauber und man findet neben sehenswerten römischen Ausgrabungen eine riesige Anzahl an Restaurants und Bars. Erstaunt hat uns auch die riesige Anzahl an Menschen, welche durch die Strassen flanierten. Trotz Corona mit viel strengeren Restriktionen als in der Schweiz genossen die Italiener (und viele Schweizer und Franzosen) den schönen Spätsommernachmittag und -abend in vollen Zügen.

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