Am Montag morgen hiess es wieder einmal alles packen. Um 05.30 Uhr fuhren wir im Mpila Camp los und besuchten noch den Hluhluwe-Teil dieses schönen Parkes. Das Wetter war bewölkt und die Tiere wollten sich nicht so recht zeigen. Bei einer schönen Picnic-Site in der Nähe des Millenium-Gates assen wir z`Morge und dann verliessen wir den Hluhluwe-iMfolozi-Park im Norden.


Über die N2 ging es wieder südlich. Nun hatte es zu regnen begonnen und das Wetter war richtig grässlich. Während wir im Checkers in Mtubatuba einkauften zeigte sich aber langsam die Sonne wieder und als wir unser Ziel St. Lucia erreicht hatten, war es bereit wieder angenehm warm.
St. Lucia liegt zwischen dem indischen Ozean und dem sogenannten St. Lucia Estuary einem weit verzweigten System aus Flüssen, Kanälen, Sümpfen und Lagunen. Hier fliesst Frischwasser ins Meer und vermischt sich mit dem salzigen Wasser des indischen Ozeans, was ein einzigartiges Ökosystem schafft, das unzähligen Tierarten Lebensraum bietet. Die Lagune gehört zum iSimangaliso Wetland Park, welcher zum UNESCO Welterbe gehört. Hier leben Hunderte Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Vogelarten.
Das spezielle an St. Lucia ist zudem das hier nach Sonnenuntergang die Hippos aus dem Wasser kommen und durch das ganze Städtchen laufen. Bei Dunkelheit sollte man also besser nicht mehr gross zu Fuss unterwegs sein.

Nachdem wir im Städtchen etwas zu Mittag gegessen hatten und unser Gardencottage in der Leopard Tree Lodge bezogen hatten beschlossen wir zum St. Lucia Boardwalk zu laufen. Dieser ist ca. 3km entfernt von unserer Lodge und beginnt beim Boatclub, das netterweise auch ein Pub führt, wo wir uns zuerst noch stärken mussten. Der eigentliche Bordwalk führt durch Mangrovenlandschaft mit schönem Ausblick auf die Wasserlandschaft und endet am Sandstrand von St. Lucia. Von dort waren es dann noch einmal ca. 3 km bis wir zurück in der Lodge waren.



Unsere Lodge hat einen Grillplatz der gleich neben einem grossen Rasenplatz gelegen ist, wo gemäss Aussage der Lodgemitarbeiter mehrmals pro Woche Hippos vorbeikommen (im Dunkeln). So grillierten wir dort unsere Spare Ribs und Peperoni und Zucchini zum Znacht und nahmen auch noch den Schlummertrunk dort. Leider zeigte sich bis wir ins Bett gingen kein Hippo.

Der Wecker klingelte mal wieder erst um 06.30 Uhr. Nach dem Frühstück gings zum Bootanleger, wo wir mit Shoreline-Tours eine Hippotour gebucht hatten. Mit einem kleinen Boot (es haben max. 17 Personen Platz und wir waren zu sechst) und einer coolen Skipperin gings hinaus auf die Lagune. Cool, dass man endlich schwarze südafrikanische Frauen nicht mehr nur als Reinigungs- oder Servicekraft sieht. Unsere Skipperin hat uns jedenfalls zu verschiedenen Hippo-Pods geführt und viel Spannendes erzählt. Webervögel, Kormorane und Baby-Krokodile gabs als Zugabe obendrauf.




Anschliessend fuhren wir zum Bhangazi Gate um den iSimangaliso Wetland Park zu besuchen mit Endziel Cape Vidal einem endlosen weissen Sandstrand am indischen Ozean. Unterwegs besuchten wir noch den Mission Rock Beach und kurz vorher einen wunderschönen Viewpoint mit Blick über die umliegende Gegend.



In Cape Vidal nutzten wir die Gelegenheit die Wassertemperatur zu spüren (ca. 24 Grad). Ins Wasser gingen wir trotzdem nicht, da es doch recht stark windete, aber der Strand selber ist wunderschön.


Zurück gings über einen Loop der landschaftlich wunderschön am Lake Bhangazi entlang führt. Unsere Tierausbeute heute war eher spärlich, trotzdem haben wir Büffel, einen Elefanten, ein Rhino; Hippos und zahlreiche Kudus gesehen.


Heute Abend werden wir in St. Lucia auswärts essen und hoffen natürlich, dass wir einem oder mehreren Hippos auf der Mainstreet begegnen.
Herzlichen Dank für die vielen wunderschönen Fotos und den sehr intressanten Bericht dazu.
Somit machen wir Eure tolle Reise mitEuch Zwei Lieben wünschen wir weiterhin wunderschöne, erlebnisreiche FerienViele liebe Grüsse ♀️♂️