Nach 6’581 km Fahrt sind wir mit unserem Pilani sicher und unfallfrei in Kapstadt angekommen. Die am südlichen Zipfel von Afrika gelegene Stadt ist seit langer Zeit eine unserer Lieblingsstädte und obwohl ich seit 2018 und Adi sogar seit 2009 nicht mehr dort war, fühlten wir uns sofort wohl und heimisch.
Seit Adi’s letztem Besuch in 2009 hat sich vieles verändert. Einer der Gründe ist sicher die Fussball-WM von 2010. Seither sind viele Orte in der Stadt sicherer geworden. So kann man z. B. von Sea Point (das Stadtviertel liegt südlich von der City und wir hatten dort unser Airbnb) an der Strandpromenade entlang zur Victoria&Alfred Waterfront laufen. Auch in der Innenstadt kann man sich mit den nötigen Vorsichtsmassnahmen gut bewegen. Dies einfach solange es hell ist, sobald die Nacht hineinbricht ist man mit einem Taxi oder Uber gut bedient.


Wir haben drei Nächte in Kapstadt verbracht und uns einige der vielen Sehenswürdigkeiten angesehen: Sea Point, die Waterfront, das farbige Bo-Kaap-Viertel, der Greenmarket Square, Company’s Garden, der botanische Garten in Kirstenbosch, das Weingebiet Constantia und vieles mehr. Als Fortbewegungsmittel haben wir am Mittwoch und Donnerstag den Hop on Hop off-Bus sowie Uber benutzt.









Am Donnerstag Abend haben wir noch eine Sunset Cruise von der Waterfront aus gebucht. Kapstadt vom Schiff aus zu sehen, mit dem majestätischen Tafelberg im Hintergrund und mit einem Glas Sekt in der Hand war einfach nur wunderbar, zum Abschluss begleiteten uns noch einige Delfine und Seehunde.




Am Freitag war unser letzter Tag in Südafrika und als Highlight hatten wir uns noch den Tafelberg aufgespart. Mit der Gondel wäre man von der Talstation nach wenigen Minuten auf dem 1’086 m hohen Berg. Wäre, denn der Wind machte uns einen Strich durch die Rechnung. Er bliess so stark, dass die Gondel nicht fahren konnte und ein Aufstieg zu Fuss war zeitlich nicht mehr möglich. So entschieden wir uns stattdessen auf den etwas niedrigeren Signal Hill zu fahren, damit wir von dort aus die Stadt zu Füssen noch einmal sehen konnten.

Danach fuhren wir in das südlich gelegene Fischerdorf Hout Bay um einen Bootsausflug zur Duiker Island, wo Seals leben zu unternehmen. Das war auch noch einmal ein Highlight und wir konnten trotz des Windes noch viel Sonne tanken.


Anschliessend gab es in der Mariners Wharf noch eine Seafood Platter bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen machen mussten. Punkt 16.00 Uhr hatten wir die Niederlassung von Bushlore (einige Fahrminuten vom Flughafen entfernt) erreicht und mussten unseren Pilani abgeben. Unser Pilani, der uns treu und ohne Pannen durch die vier Wochen begleitet hat. Wir werden Ihn vermissen.
Nach Check-in, Passkontrolle, letzten Einkäufen und dem Besuch der Lounge sind wir mit etwas Verspätung um 19.45 Uhr von Kapstadt abgeflogen Richtung Doha und später Europa. So schnell können vier Wochen zu Ende gehen.

Der Erholungsfaktor war sehr hoch. Wir haben unwahrscheinlich viel Schönes erlebt, viele Tiere gesehen und es gab keine Zwischenfälle in unseren Ferien. In Erinnerung bleiben werden uns die wundervollen und spannenden Tiersichtungen in den Nationalparks, unsere vielen schönen Unterkünfte, unsere Grillabende, sei es in der Wildnis oder am Meer, die Menschen, die soviel Freude zeigten, dass wieder internationale Touristen nach Südafrika reisen, die vielen spannenden Begegnungen mit Südafrikanern, die charmanten und gemütlichen Restaurants mit ausgezeichneten Speisen seien es Meeresfrüchte, Fisch oder Steak und Burger und natürlich der Wein, das Craft Bier und Amarula Cream (die Waage lässt grüssen).
Oft hört man das Südafrika nicht sicher sei, dass die Kriminalität steigt und dass man Angst haben muss individuell zu reisen. Obwohl es stimmt, dass die Kriminalitätsrate hoch ist, so sind wir doch der Meinung, dass, wenn man als Tourist die nötigen Vorsichtsmassnahmen ergreift, das Risiko nicht grösser ist, als in einer Grossstadt sonstwo auf der Welt. Was sind das für Vorsichtsmassnahmen: Schmuck oder die Rolex-Uhr möglichst zu Hause lassen, die teure Spiegelreflexkamera nicht um den Hals hängen und unsichere Gebiete wie Townships vor allem nach Einbruch der Dunkelheit meiden (auch mit dem Auto). Vielleicht hatten wir einfach Glück, aber wir beherzigen diese Vorsichtsmassnahmen jeweils und haben noch nie eine schlechte Erfahrung gemacht. Eine individuelle Reise nach Südafrika mit Mietauto oder Camper können wir allen, die auch schon so in Australien, Neuseeland oder der USA herumgereist sind, deshalb vorbehaltlos empfehlen.

(ein good bye von uns an alle die „mitgereist“ sind. Die nächste Reise ist bereits in Planung…)
Danke für die interessanten Reiseberichte und die schönen Fotos . Wünsche euch einen guten Start zu Hause .. Liebe Grüsse Lusli u Jürg
Schön, dass ihr mitgereist seid !
Ja, das tönt nach richtig schönen Ferien, die ich euch gönne! Tatsächlich war auch ich etwas dabei! Merci ❤️
Liebe Sandra, lieber Adi, ❤️Vielen Dank für den interessanten, kurzweiligen Bericht, die wunderschönen Fotos, wir waren auch dabei!!