Endlich war einmal ausschlafen angesagt. Wir stellten einfach den Wecker nicht und schafften es tatsächlich bis nach 08.00 Uhr auszuschlafen. Nach einem herzhaften Frühstück machten wir uns auf den Weg ins rund 20km entfernte Paternoster. Der Unterschied zu Shelley Point ist, dass Paternoster ein echtes Städtchen mit weiss getünchten Häusern ist. Shelley Point ist eine eingezäunte bewachte grosse Wohnsiedlung mit einem Eingangstor, wo nur hineindarf wer dort wohnt. Sehr sicher aber halt mit wenig Atmosphäre. Paternoster hingegen ist eine Augenweide anzuschauen. Wir fanden dann auch unsere Unterkunft, in der wir vor 12 Jahren übernachtet hatten, sowie das Restaurant in welchen wir damals gegessen hatten.


Weiter ging die Fahrt Richtung Langebaan und zum West Coast Nationalpark. Der Park liegt an der Langebaan Lagoon mit seinem türkisfarbenen klaren Wasser und ist entsprechend vogelreich. Von verschiedenen Birdhides im Park können unter anderem Flamingos aber auch andere grosse Wasservögel beobachtet werden. Mit dem Auto kann man um die ganze Lagune zu verschiedenen Viewpoints fahren. Einer der Viewpoints liegt auch auf der Atlantikseite wo riesige Wellen an der felsigen Küste brachen während auf der anderen Seite das Wasser ganz ruhig ist.



In Langebaan besuchten wir das Kokomo Bar & Grill und genehmigten uns noch einmal eine Portion Seafood bevor wir wieder nach Hause in unser Studio mit direktem Meerblick fuhren. Zum Nachtessen mit Meeresrauschen gabs ein Beef Rib mit Bratkartoffeln und Bohnenwedeli.
Am nächsten Morgen hiess es Abschied nehmen von der schönen Westküste. Wir werden bestimmt wieder einmal in diese Gegend reisen.
Auf schnellstem Weg fuhren wir Richtung Weingebiete. Die fingen auch schon sehr bald an. Überall in dieser Gegend werden Reben angepflanzt und wenn keine Reben zu sehen sind hat es etliche Obstbaumpflanzungen.
Erster Stop auf unserer Fahrt war das Weingut Rijks etwas ausserhalb von Tulbagh. Den ausgezeichneten Wein von Rijks konnten wir in der Schweiz bereits degustieren und hatten auch schon in unserem Keller. Beim Tasting konnte ich sieben Weine probieren (Adi als Fahrer durfte auch etwas an den Gläsern nippen), drei Flaschen Wein haben wir gekauft und mit auf die Reise genommen. Nach dem ich nun schon viel Wein intus hatte war next stop ein Restaurant auf dem Weingut Nuy, wo wir uns einen Burger leisteten.


So gebödelet erreichten wir kurz darauf schliesslich unser Tagesziel Robertson. Es ist auch ein Weinanbauzentrum wie Stellenbosch aber viel kleiner und auch unbekannter. Leider waren wir schlussendlich zu spät dran um noch Wein zu degustieren. Ich genehmigte mir aber noch ein Glas im Bourbon Street Pub an der Main Road. Dort konnten wir uns zum Abschluss des Tages noch eine Take away Pizza bestellen, welche wir in unserem Guesthouse mit einem Glas Rotwein zu Leibe führten.
Heute führte uns die Reise nun in die kleine Karoo nach Oudtshoorn. Wir nahmen dafür nicht die schnellste und kürzeste Route sondern entschlossen uns einen Umweg in Kauf zu nehmen, damit wir von Prince Albert aus über den Swartbergpass fahren konnten.
Der Swartbergpass ist einer der spektakulärsten Pässe in Südafrika. Er ist nicht geteert und führt durch die sehr schön anzusehende Bergwelt der Swartberge. Der Pass war schon lange auf unserer Bucketlist und es hat sich gelohnt den Umweg in Kauf zu nehmen.




Nach der Ankunft in Oudtshoorn und dem obligaten Einkauf in einer Checkersfiliale fuhren wir noch einmal gut 15 km zur Klein Karoo Game Lodge. Die kleine Lodge befindet sich in einem Nature Reserve mit zwei Giraffen, kleinen Herden von Eland-Antilopen, Gemsbok, Straussen und Springbok. Zudem hat es noch kleinere Tierarten unter anderem viele Perlhühner. Eines dieser Hühner, wir haben es Agathe getauft, obwohl Adi meinte es sei wohl ein Mann hat uns gleich adoptiert (oder wir haben Agathe adoptiert). Sie wohnt neben dem Cottage, dass wir gemietet hatten und hat uns sobald wir angekommen waren überall hin verfolgt (sogar ins Cottage hinein).



Auch die anderen Tiere haben wir zahlreich zu Gesicht bekommen. Da diese in einem kleinen Reserve wohnen, werden Sie von den Eigentümern noch zu gefüttert. So war es nicht verwunderlich, dass sich die Tiere am frühen Abend an der Wasserstelle, die wir vom Cottage aus sehen konnten, einfanden und auf ihr Futter warteten. Wir konnten zu Fuss ganz nahe an Sie herangehen und aus nächster Nähe beim futtern zuschauen. Ein sehr cooles Erlebnis. Wir haben es in vollen Zügen genossen.



Unsere Lieben, wir wünschen Euch weiterhin wunderschöne, interessante Erlebnisse. Vielen Dank für die super Berichte und Fotos
Ja ja, dir zwöi liebe, afrika lässt grüssen!!! Schöni föteli u gluschtegi sache ufem täller!! Mir chönnt üs dra gwöhne a di intressannte u spannende brichte, schad das dir nid no lang umereiset!! Nenei mir fröie üs natürlech sehr we dir gli ume heichömet!! Liebi grüessli vo deheime!!!