Nach einer erholsamen Nacht wurden wir am morgen freudig von den Hunden begrüsst. Nach dem Frühstück gings jedoch schon ans packen und kurz nach 09.00 verabschiedeten wir uns herzlich von Troya und ihren Haustieren und machten uns auf den Weg Richtung Süden.

Die Strecke führte zuerst dem Vaaldam entlang und weiter durch viel Farmland. Wir waren hier immerhin im Freestate dem Land der Buren unterwegs.

Nach zwei Stunden Fahrt erreichten wir Harrismith, wo wir uns noch mit allem restlichen eindeckten für das es am ersten Tag nicht gelangt hatte. Danach fuhren wir in einen neuen „Bundesstaat“: Kwa Zulu Natal“. Nun veränderte sich die Landschaft. Es wurde gebirgiger.
Die Drakensberge sind die höchsten Berge in Südafrika. Der Teil mit den höchsten Bergen befindet sich bei der Grenze zum Binnenland Lesotho. Hier gibt es einige 3`000er mit denen wir im 2007 schon einmal Bekanntschaft gemacht haben. Der Teil, den wir in den nächsten Tagen besuchen werden kennen wir jedoch noch nicht. Es ist der Maloti-Drakensberg Park, der seit 2000 zum UNESCO-Welterbe gehört.


Zuerst war das Check in in unserer Unterkunft Hlalanathi Drakensberg Resort angesagt. An der Reception wurden wir freundlich begrüsst und bekamen gleich ein upgrade, ein Chalet mit View zum „Amphitheater“ einer spektakulären Bergkette mitten im Drakensberg Massiv.

Dieses Amphitheater wollten wir uns nun noch etwas näher ansehen. Etwa 20 km Fahrt von unserer Unterkunft entfernt, befindet sich das Gate zum Royal Natal Nationalpark. Er bietet spektakuläre und mehrstündige Wanderungen. Da es bereits gegen 16.00 zuging fuhren wir einfach noch zum Thendele Camp, von wo aus man als Nichtwanderer die beste Sicht hat.



Da wir ein Chalet mit Aussicht erhalten haben, sehen wir das Amphitheater auch von hier aus. So gönnten wir uns auf unserer Terasse vorhin ein Apéro und Adi hat unseren Grill am eingeweiht. Es gab Lammgigotsteaks, Knoblibrot und Gemüse vom Grill.




Morgen wollen wir am Vormittag noch einmal in den Park fahren und eventuell noch eine nicht allzulange Wanderung machen. Danach geht die Reise weiter in den südlichen Teil des Parks.