Nach einem angenehmen Flug sind wir gut in Südafrika angekommen.

Nach der Immigration und der Gepäckausgabe erwartete uns bereits Paul von Bushlore. Bereits um 13.30 Uhr hatten wir unseren 4×4, denn wir sogleich Jozi (ausgesprochen Tschousi) tauften übernommen.

 Jozi ist übrigens ein „Kosename“ und eine Abkürzung für die Stadt Johannesburg, vorallem der einheimischen Zulubevölkerung von Johannesburg. Wir werden mit unserem Jozi sicher viel Spass haben in den nächsten 3 Wochen.

Unseren ersten Übernachtungsort haben wir am Vaaldam gebucht. Die Gegend ist für uns (auch nach unzähligen Afrikareisen) neu. Unser Cottage liegt ca. 150 km von Johannesburg auf dem Weg in die Drakensberge. Perfekt fürs erste Ankommen.

Zuerst gings noch zum Einkaufen in einem der riesigen Checkers Hyperstores. Dort bekommt man so ziemlich alles, was das Herz begehrt: Einen kleinen Holzkohlegrill mit Grillzange, Putzzeug, Kohle und Anzünder, bestes Straussenfleisch (Rib Eye für uns). Alles was man so braucht für ein gemütliches Zmorge, Gewürze, Gemüse für ein feines Znacht. Wein, Bier und Wasser und und und… Wir haben nicht mal 100 CHF ausgegeben, so schwach ist der Randkurs im Moment. Schön für uns, und wohl weniger schön für alle Einheimischen. Und trotzdem, die schönen Moment mit unserem Parkplatzwächter, dem wir das übliche Trinkgeld von umgerechnet 25 Rp. In die Finger drückten und der uns so herzlich willkommen hiess in seinem Land und so interessiert daran war, was wir alles unternehmen wollen.

Danach gings endgültig zu unserem Cottage in Lammertsbaai.am Vaaldam. Ein so schönes Stück Erde, irgendwo im nirgendwo. Auch hier wurden wir herzlich von Troya und ihren Hunden begrüsst. Sie ist Bulgarin (mit einem Südafrikaner verheiratet) und hat unser Cottage mit so viel Liebe eingerichtet. Auch das Drumherum mit Sitzplätzen am Damm, mit dem hübschen Blumenstrauss in der Küche, den fein duftenden Showergel im und Handseifen im Bad, ist einfach nur schön. Den Wachhund (ein ganz lieber und gut erzogener) gibts grad gratis dazu.


 

Nachdem wir den Sonnenuntergang am Damm genossen haben und unser obligates Erstabendmenu (Spaghetti Carbonara mit Rahm) gekocht haben, geniessen wir noch ein Glas Rotwein und hören den Grillen zu. Wir sind angekommen.

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