Von Trezzo Tinella aus haben wir mehr oder weniger über Landstrasse das Piemont Richtung Norden durchquert. Zuerst noch durch das hügelige Weingebiet, bei Casale Monferrato überquert man den Po und ist urplötzlich in einem riesigen Reisanbaugebiet mit Dörfern mit Namen wie Arborio. Nach den reichen Gegenden des Aostatals und den schmucken Dörfern rund um Alba, fällt hier auf, das alles etwas heruntergekommen aussieht.
Irgendwann wird die Gegend wieder hügeliger und plötzlich befindet man sich am Lago d‘Orta. Orta San Giulio ist ein auf einer Landzunge an der Ostseite des Sees gelegenes Städtchen, dass alle Klischees erfüllt, wenn man auf der Suche nach einem typisch italienischen Ort ist: enge Gassen, Kopfsteinpflaster, kleine Shops und Restaurants, direkt am See dann die Piazza Mario Motta mit dem alten Rathaus, dass wie eine Kirche aussieht und vielen Restaurants mit Blick auf die Schiffländte wo kleine Schiffe Richtung Isola San Giulio ablegen.





Unser Abendessen gestaltete sich zufälligerweise als sehr spannend. Auf der Suche nach autenthischer Küche erblickten wir auf der Piazza das Pan e Vino. Was auf den ersten Blick wie eine Metzgerei aussah entpuppte sich alsRestaurant, welches sich auf Fleisch und Fischplättli spezialisiert und auf lokalen Wein. Wir hatten uns eigentlich ein Abendessen Richtung Pasta oder Pizza vorgestellt, und waren schlussendlich begeistert von der schmackhaften Zusammenstellung.


Liebe Sandra, lieber Adi, es freut uns sehr, dass Ihr so eine tolle, interessante Reise erlebt! Sandra der Bloc ist mit den wunderschönen Fotos ist super! Liebe Grüsse und Küsse Marianne und Robi