Wir sind bereits wieder zuhause. Etwas mehr als 1’100 km haben wir in den letzten sieben Tagen zurückgelegt. Gestern ging es von Orta San Giulio wieder etwas Richtung Süden und danach westlich bis Arona am Lago Maggiore. Von dort wollten wir am See entlang bis nach Luino fahren. Tatsächlich führt eine Strasse mehr oder weniger der Küste entlang, manchmal durch Ortschaften, manchmal durch sehr bewaldetes Gebiet. Der Verkehr hielt sich in Grenzen, so dass wir die immer wechselnden Sichten auf den See sehr geniessen konnten. In Luino angekommen, liefen wir über den bekannten Mercato, welcher immer am Mittwoch stattfindet. Wirklich lustig, war es wegen der Maskenpflicht und der herrschenden Hitze jedoch nicht. Für meinen Geschmack hatte es auch zuviele Leute. Zwei Gürtel und eine Tasche oder vielleicht 30 Minuten später hatten wirs gesehen und waren unterwegs Richtung Ponte Tresa am Lago di Lugano.

 

Ponte Tresa ist ein Grenzstädtchen und zweigeteilt in einen italienischen und schweizerischen Teil. Vor ein paar Jahren hatten wir im italienischen Teil in einem Spezialitätengeschäft speziellen Grappa gekauft und siehe da, wir fanden den Laden sogar auf Anhieb und deckten uns mit zwei schönen Flaschen des Schnapses ein. Danach gings gleich weiter nach Lugano, wo wir uns auf der Piazza Riforma einen kleinen Lunch genehmigten und am See wieder einmal die wunderbare Sicht über den Lago di Lugano bestaunten.

In der italienischen Enklave Campione d’Italia hatten wir im Grand Hotel Campione eine Schnäppchenübernachtung bei booking.com ergattert. Wir hatten noch mehr Glück und bekamen an der Reception gleich noch einmal ein Upgrade in einen Comfort Room und einen Welcome Drink. Campione ist momentan (wegen Corona?) sehr ruhig. Ein paar wenige Touristen nur, hatten sich hierhin verirrt und so konnten wir in aller Ruhe an einer Bar am See den schönen Sonnenuntergang geniessen. Anschliessend gab es endlich unsere Pizza im Grotto Rialdo.

Heute Morgen ging es Richtung Heimat, zuerst mit einem Frühstückstopp in Morcote danach ab Airolo über den Nufenenpass nach Ulrichen im Obergoms, einen Lunchstop in Münster und dann über Goppenstein – Kandersteg heim nach Wichtrach. Die paar Tage Ferien haben uns gut getan und wir haben wieder einige Ideen für unsere Ferien im Oktober. Das Reisen in Italien war trotz Restriktionen einfach und angenehm. Gut möglich, dass es uns wieder in unser Nachbarland zieht. In den nächsten Tagen, werden wir vorsichtig anfangen zu planen. Wenn alles gut läuft sind wir Mitte Oktober wieder on Tour!

Vielleicht gefällt dir auch das:

1 Kommentar

  1. Sandra und Adi wir gratulieren Euch zu dieser tollen, erlebnisreichen Reise! Der Bloc war sehr interessant mit den wunderschönen Fotos! Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende! Bis bald, liebe Grüsse und Küsse ,von uns Zwei

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert