Am frühen Morgen war bereits Check out aus unserem Hotel und Übernahme unseres neuen Mietwagens in der Innenstadt von Adelaide angesagt. Schon kurz nach 09.00 Uhr waren wir unterwegs Richtung Süden zur Fähre nach Kangaroo Island.

Da ich die Fähre erst für 15.00 Uhr gebucht hatte blieb uns noch genügend Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, welches wir in Moana direkt im Meer im Deep Blue Café zu uns nahmen. Nach den eher kargen Frühstück im Camper ist so ein Egg Benedict mit Lachs nicht zu verachten.

Danach mussten wir wieder einmal unsere Vorräte aufstocken, damit wir uns auf Kangaroo Island wieder selber verpflegen konnten. Wir hatten vor einigen Tagen bereits eine Kühlbox mit Kühlelementen gekauft, damit wir auch mit unserem Toyota RAV4 Fleisch, Milch, Butter, Bier, Wein und andere Dinge transportieren konnten.

Die Fahrt nach Cape Jervis wo unsere Fähre nach Kangaroo Island fahren sollte, erwies sich als sehr schöner Drive, diesmal eine Mischung aus Emmental und Jura einfach immer mit dem schön tiefblauen Meer daneben.

Das einchecken für die Fähre ging flott von sich und während ich als Beifahrer zu Fuss die Fähre bestieg musste Adi mit dem neuen Mietauto noch Tetris spielen. Die Ladefläche für die Autos war fully booked und die Autos wurden so eingewiesen, dass jedes zwar Platz hatten aber dazwischen hätte nicht mal mehr jemand stehen können.

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Die Fahrt von Cape Jervis nach Kangaroo Island dauert ca. 45 Minuten und ist auch sehr kurzweilig.

Kangaroo Island ist die drittgrösste Insel Australiens. Sie ist 145 Kilometer lang und zwischen 900m und 57 Kilometern breit. Über die Hälfte der Insel hat sich ihre Urspringsvegetation  bewahrt, ein grosser Teil davon sind Nationalparks und Schutzgebiete wie z. B. der Flinders Chase Nationalpark. Aufgrund der Isolation vom Festland sind auf der Insel z. B. keine Füchse und Kaninchen vorhanden dafür andere Tierarten wie Koalas und Känguruhs in Hülle und Fülle. 

Für die zwei Nächte, die wir auf Känguruh Island verbringen wollten, hatte ich bereits von der Schweiz aus eine Cabin in der Hanson Bay gleich neben dem Flinders Chase Nationalpark gebucht. Da bereits später Nachmittag war, war dies unser Endziel der heutigen Etappe.

Die Cabin ist einfach nur der Hammer. Mit einer riesigen Wohnfläche (fast zu gross für zwei Tage) offene Küche Wohnzimmer, Schlafzimmer und Badezimmer und einer riesigen Terrasse mit Blick auf die Hanson Bay, welche sich im besten (Sonnen-)Licht präsentierte. So konnten wir den feinen Gewürztraminer von Skillogallee mit einer wahrhaftig königlichen Aussicht geniessen.

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Nach Sonnenuntergang wurde es dann merklich kühler, aber dafür hat unsere Cabin einen Cheminée-Ofen, denn wir noch einheizten.

In der Nacht setzte dann der Regen ein. Dieser verabschiedete sich jedoch kurz nach 09.00 Uhr, so dass wir uns trotz grauen Wolken auf den Weg in den Flinders Chase Nationalpark machten. Am Parkeingang erhielten wir eine Map sowie Instruktionen von einem Ranger und machten uns nachdem wir die ersten Koalas in den Eukalyptusbäumen fotografiert hatten auf den Weg zu den Remarkable Rocks.

Auch wenn das Wetter nicht ganz top war, die Rocks waren wieder einmal ein tolles Fotosujet und auch beim nächsten Stop dem Admirals Arch schossen wir hunderte von Fotos. Beim Admirals Arch, der auch sehr fotogen ist, gibt es eine Kolonie von New Zealand Seals. Hier konnte ich mich mal mit dem grossen 400er Objektiv austoben. Das Ding ist richtig schwer zum tragen, aber man kann Hammer-Bilder schiessen und die Tiere richtig nahe zoomen.

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Der letzte Stop für den heutigen Tag war gleich neben unserer Cabin im Hanson Bay Sanctuary wo man einen Koala- und Wallaby-Walk machen kann, Koalas garantiert. Und das hatten wir dann auch. Im Eukalyptuswald muss man zwar recht gut schauen, da die Koalas recht hoch in den Baumwipfeln sitzen aber wir hatten dann sogar das Glück einen Koala zu sehen, der aktiv am Eukalyptus fressen war. Dazu konnten wir uns einem Känguruh sehr sehr nahe nähern und tolle Fotos schiessen.

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Nun zeigt sich die Sonne doch noch und wir können vor dem Abendessen unser Apéro mit Blick auf die Hanson Bay geniessen. Morgen geht es leider schon zurück aufs Festland. Es wartet aber ein neues Highlight auf uns: Das Barossa Valley mit seinen unzähligen Weingütern!

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1 Kommentar

  1. Liebe Sandra, lieber Adi, eure Berichte sind immer sehr spannendwir freuen uns jedesmal, sind in Gedanken jeden Tag bei euch!
    Wir wünschen eine gute Weindegustation Und weiterhin wunderschöne, erlebnisreiche Ferien! Viele liebe Grüsse undMami und Papa

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