Leider hiess es schon wieder Abschied nehmen von einem wunderschönen Ort. Dies zeigt uns halt, dass auch 4 Wochen Ferien für ein so grosses Land viel zu kurz sind oder anders gesagt, dass wir uns eher immer zuviel vornehmen.

Mit der Fähre ging es ruck zuck zurück aufs Festland und von dort noch mehr als 200 km ins (vor allem für Weinkenner bekannte) Barossa Valley. Wir haben in Tanunda, dem Hauptort, ein Cottage für zwei Nächte reserviert.

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Das Cottage befindet sich nicht ganz im Zentrum, jedoch 300m zu Fuss von der Langmeil Winery (deren Wein wir vom Wyhus Ryf in Belp kennen) entfernt. Die Cottages sind alte Backsteingebäude in einem wunderschönen Garten und die Besitzer haben dort auch einen Whirlpool installiert (welchen wir leider nicht nutzen konnten, wir mussten ja schliessliche Wein degustieren) und Sie stellen auch Velos zur Verfügung. Mit ebendiesen Velos besuchten wir unser erstesWeingut (Merci Adi, als Personal Trainer bist du absolute Spitze… Die Fahrt mit dem viel zu kleinen Velo und mit mir als Sportskanone war nur mit dieser Unterstützung zu schaffen…). Die Two Hands Winery war jedoch der Hammer, die Strapazen haben sich allemal gelohnt.

Abendessen hatten wir in D E R Pizzeria. In Anguston befindet sich tatsächlich ein ganz einfaches Café. Der Koch dort, hat als Pizzabäcker weltweit den 7. Platz gemacht und wir testeten die Pizza dort und sie war wirklich sehr sehr lecker.

Heute haben wir diverse Wineries unsicher gemacht. Kreuz und quer durch Tanunda: Winelovers Heaven… Ich war in meinem Element und wir haben nun für den Rest der Reise feine Weine, die wir noch geniessen werden!

Es gibt einige Lesers unseres Blogs, welche Weinliebhaber sind und deshalb werde ich für diese noch kurz die Weingüter beschreiben, welche wir besucht haben:

Two Hands Winery: Vom Coop Weinschiff kennen wir den Two Hands Angels Share Shiraz, ein sehr runder und feiner Wein, den Adi und ich gerne mal zu besonderen Gelegenheiten geniessen. Der Wein kostet um die 30.– pro Flasche. Die Winery hat sich vor allem auf Shiraz spezialisiert. Dabei ist der Angel’s Share noch einer der günstigeren Weine. Für Au$ 10.– kann man sich ein Glas kaufen und erhält eine Auswahl von Weinen zwischen 25 und 225 Au$ zum degustieren. Wir hatten eine sehr informative Degustation und durften am Schluss die sehr schönen Gläser behalten.

Chateau Tanunda: Diesen Wein kennen Adi und ich auch von zuhause. Er ist vom Preis her etwas günstiger. Chateau Tanunda ist ein wunderschön gelegenes Schlösschen und wir wurden von einer Schweizerin bedient. Die Degustationsgläser waren mindestens doppelt so gross wie beim vorherigen gut (dafür waren die Gläser nicht gleich schön) und wir werden ganz sicher im Coop wieder Chateau Tanunda Wein kaufen.

Torbreck: Das Weingut selber ist sehr modern und deshalb sicherlich nicht so fotogen und lieblich wie die vorherigen zwei. Wir wurden von Maxine bedient, welche uns absolut top über alle Weine informiert hat. Torbreck hat sehr spezielle Weine im oberen Preissegment und ist auch in der Schweiz erhältlich.

Langmeil: Diesen Wein kennen wir vom Wyhus Ryf. Auch dort wurden wir wieder sehr sehr freundlich bedient und bekamen sogar Tips für’s Abendessen. Auch die Umgebung hat uns sehr gut gefallen.

Alles in allem hatten wir auf allen Weingütern super Wein zum degustieren und sehr kompetente, kommunikative Angestellte. Es war ein toller Tag! Morgen erwartet uns noch eine VIP-Tour auf dem Weingut Henschke. Wir sind gespannt,  ob diese Tour den heutigen Tag toppen wird.

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3 Kommentare

  1. Also das ist fast ein bischen gemein, so viel über so guten Wein zu schreiben und vorallem zu degustieren
    Geniesst es weiterhin und ganz liebe Grüsse aus der kalten Schweiz.

  2. Ja, man merkt, dass ihr im Element seid ! Von dem her, habt ihr euch zwar evtl. etwas viel vorgenommen. Das Barossa Valley war aber eh ein must für euch !

  3. Mmh, das hätten wir auch gern gemacht, so feinen Wein degustiert! Geniesst weiterhin eure Ferien! Viele liebe Grüsse und Küsse aus der kalten Schweiz

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