Pünktlich um 09.00 Uhr trafen wir bei der Henschke Winery für unsere Tour ein. Wir wurden gleich sehr nett von Cynthia und Sonya empfangen. Cynthia führte uns dann durch ihren alten und neuen Weinkeller, was sehr interessant war, da wir so die Unterschiede vom Wein machen von gestern und heute sehen konnten.

Die Henschke Winery ist in der 6. Generation im Familienbesitz der Familie Henschke (Solche Familienbetriebe gibt es im Barossa Valley nicht mehr oft). Der Familie Henschke gehört unter anderem der kleine Weinberg „Hill of Grace“ auf welchem einer der besten Shiraz weltweit produziert wird. Es gibt jährlich nicht sehr viele Flaschen und sie kostet Au$ 699.–. Umso toller war es für uns, dass wir tatsächlich den Hill of Grace Shiraz beim Tasting probieren durften (bei einer normalen Verkostung erhält man ihn nicht, dieser Weingutbesuch wurde jedoch von einem Freund aus Perth organisiert – danke Ben!)! Der Shiraz war natürlich umwerfend. Trotzdem haben wir dann keine Flasche gekauft. Wann sollte man einen solchen Wein trinken? Gibt es überhaupt ein Ereignis an dem man sich einen so teuren Wein zu Gemüte führen kann. Wir behalten den tollen Geschmack und Abgang in Erinnerung.

Um 11.00 Uhr brachen wir von Henschke auf Richtung Grampians. Bei wunderschönem Wetter fuhren wir weg von den Weingebieten Richtung gebirgige Landschaft. Nördlich der Grampians befindet sich Horsham eine kleine Stadt wo wir diese Nacht bleiben wollten.

Am nächsten Morgen früh ging es dann gleich los Richtung Nationalpark. Bereits vor dem Eingang sahen wir die ersten Emus und es sollten nicht die letzten bleiben. Zwischendurch hüpfte auch ein Känguruh über die Strasse. Australien pur!

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Die Grampians bilden den westlichsten Teil der australischen Great Dividing Range und bestehen aus mehreren Höhenzügen welche von Norden nach Süden verlaufen. Die Bergkämme erheben sich mehr als 1000 Meter über die umgebende Tiefebene. Das Gebirge ist sehr alt (rund 370 Mio. Jahre)

Ein Höhepunkt jeder Grampians Tour ist die Wanderung zu den MacKenzie Fällen. Es handelt sich um eine Serie von Wasserfällen, welche zu guter Letzt über eine ca. 20m hohe Gesteinsbank in die Tiefe fliesst. Man kann den Fällen entlang bis zu unterst steigen. Eine sehr eindrückliche Wanderung, welche uns gut gefallen hat.

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Daneben gibt es verschiedene andere Trails die man im Park laufen kann. Um alles zu sehen, könnte man Tage hier verweilen. Gegen Abend erreichten wir dann unsere Unterkunft in Halls Gap, wunderschön gelegen mit Blick auf das Gebirge und vielen Tieren rund um die Unterkunft. Unter anderem wurden wir von Emu’s besucht und hinter unserem Cottage hatte es am Abend eine Anzahl von Känguruhs, welche am fressen waren.

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