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Am letzten ganzen Ferientag war noch einmal „gemütlich“ angesagt: ausschlafen, zmörgele, ein bisschen packen…
Am späten Vormittag waren wir bereit für neue Entdeckungen. Die Nordwestküste von Teneriffa ist touristisch nicht extrem erschlossen, die wilde Küste soll jedoch wunderschön sein. Der nordwestlichste Stopp auf unserer Route war auch der erste: Bei Buenovista del Norte führt ein Wanderweg etwas erhöht über dem Meer, wo der Atlantik gegen schwarze Lavafelsen klatscht. Mit dem Auto fährt man kilometerweit durch Bananenplantagen bis man einen modernen Leuchtturm erreicht.

Nach einem kurzen Spaziergang erreicht man einen fotogenen Felsenbogen, welcher vom Meer erschaffen wurde und irgendwann einstürzen wird.



Eigentlich gäbe es türkisfarbene Felsenpools zum baden aber das Meer war zu rauh um überhaupt an ein Bad zu denken.

Der Küste entlang fuhren wir retour mit einem Stopp in Garachico. Der Ort war einst ein grosser Handelshafen. Vor mehr als tausend Jahren wurde es von mehreren Naturkatastrophen heimgesucht, die letzte ein fataler Vulkanausbruch. Der daraus resultierende Lavastrom zerstörte das Dorf fast vollständig.
Die Lava hat bizzare Felsformationen erschaffen, die man beim Spaziergang durchs Dorf bewundern kann. Neben einer alten Festung am Meer befindet sich ein gemütliches Restaurant, in das wir für einen kleinen Happen einkehrten.



Es war nun an der Zeit wieder zurück zu kehren. Wir mussten packen, da wir am Abend noch einmal Puerto de la Cruz unsicher machen wollten.
Kurz nach 16.00 starteten wir Richtung Abendprogramm. Nachdem wir zuerst Souvenirs geshoppt und uns ein bisschen durch die Gassen hatten treiben lassen, langte es für ein Apéro in einer gemütlichen Lounge mit Blick aufs Meer.



Um 19.00 Uhr hatten wir einen Tisch im Restaurante La Cofradia de Pescadores reserviert. Von unserem Tisch genossen wir den Blick über den alten Hafen von Puerto de la Cruz und genossen dazu eine leckere Meeresfrüchte Paella.


Zum Abschluss gabs zuhause noch ein letztes Bad im Whirlpool.
Heute morgen sind wir um 08.00 Uhr Richtung Flughafen gestartet und befinden uns über den Wolken, über dem Atlantik mit Kurs auf Südspanien.

Die kanarischen Insel haben uns als November Ferienziel sehr gut gefallen. Es war spannend, dass wir gleich zwei (sehr unterschiedliche) Inseln besuchen konnten.
Lanzarote mit seiner kargen Vulkanlandschaft, auf der man sich zeitweilig wie in einer Mondlandschaft fühlt. In 5 Tagen haben wir fast jede Ecke der Insel gesehen und das sehr stressless, weil es auf Nebenstrassen nie viel Verkehr hatte.
Teneriffa, viel mehr bewachsen und dadurch auch grüner, aber auch viel mehr bevölkert. Hier sind die Distanzen grösser, auch weil die Insel so gebirgig ist und 5 Tage reichen nicht um alles zu sehen.
Wir können uns gut vorstellen beide Inseln wieder einmal zu besuchen, wenn wir den Sommer verlängern wollen.
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