Die Geschichte mit den Lachsen ging gestern noch weiter. Der erste Fotostopp auf dem Weg zum Mount Robson waren die Rearguard Falls. Auf ihrer Reise von Alaska zu ihren Ursprüngen müssen die Lachse diverse Stromschnellen und Wasserfälle überwinden. Die meisten sterben schon ziemlich früh, da dass flussaufwärts schwimmen und diese Hindernisse überwinden zusammen mit dem laichen extrem anstrengend ist. Die stärksten schaffen es zu den Rearguard Falls. Dort ist aber entgültig Ende. Wir konnten einige Lachse beobachten, wie Sie mit letzter Kraft den Wasserfall hochspringen wollten. Sehr sehr eindrücklich. Leider konnten wir keinen Lachs fotografieren aber so sehen die Fälle aus:

Next Stop: Mount Robson. Aber wo war er? Wir machten einen kurzen Stop beim Viewpoint neben dem Visitor Centre und mussten einsehen, dass uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte. Auch mit viel Phantasie konnten wir leider den höchsten Berg der kanadischen Rockys in den dichten Wolken nicht sehen.

Kurz nach dem Mount Robson überquerten wir bereits die Grenze zum Bundesstaat Alberta und den Eingang zum Jasper Nationalpark. Wegen des trüben Wetters schauten wir uns erstmal das touristische Städtchen Jasper an und suchten uns dann eine Campsite für zwei Nächte. Diese fanden wir auf dem riesigen Wapiti Campground. Wie man sehen kann, wir haben das Apéro draussen eingenommen trotz kühlen Temperaturen.

Wir hatten in Jasper für den heutigen Tag Tickets für eine Schiffahrt auf dem Maligne Lake gebucht. Am Morgen früh machten wir uns bei Regen auf den Weg zu diesem rund 50 km entfernten See. Um 09.30 Uhr startete die Fahrt bei leichtem Nieselregen. Wir hatten aber doch noch etwas Wetterglück und beim Stop auf Spirit Island hatte es sogar ein bisschen aufgehellt, obwohl sich die Sonne immer noch nicht zeigen wollte. Trotzdem, der Ort ist wunderschön und so wie ich mir Kanada immer vorgestellt hatte.

Nach der Schiffahrt machten wir uns ganz gemütlich auf die Rückfahrt, hielten bei diversen Viewpoints und machten noch einen längeren Stop beim Maligne Canyon. Der Regen hatte doch noch ein Einsehen und hatte aufgehört und so konnten wir eine einstündige Wanderung durch den Canyon bis zur Fourth Bridge unternehmen. Der Canyon ist unbedingt auch einen Besuch wert.

Zu guter Letzt haben wir auf der Rückfahrt nach Jasper noch einen Elk (ist nicht ein Elch, sondern eine Art Hirsch gesehen). Schön aus Distanz, denn die Männchen sind momentan in der Brunst und gemäss den Rangern sehr agressiv. Aber es war doch eindrücklich ein so grosses Tier, wenn auch aus Entfernung in freier Wildbahn zu sehen.

Morgen soll das Wetter ganz wenig besser werden und wir machen uns auf den Weg entlang dem Icefield Parkway Richtung Lake Louise.

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4 Kommentare

  1. Es sieht das mit dem vielen Wasser von unten und oben alles sehr mystisch aus bei euch – wunderschön, die Stimmung. Die Buchhändlerinnen an der WKS würden damit sicher gern einen Fantasyroman illustrieren. Häbet‘s guet!

  2. Ihr habt in der ersten Woche schon viel Interessantes und Schönes erlebt! Jetzt hoffen wir für euch, dass in der kommenden Zeit viel Sonnenschein angesagt ist!
    Herzlichst Thery und Ruedi

  3. Mir müesse unbedingt es ärnschthafts wörtli rede mit däm kanadische wättergott! Hoffe fescht das es nützt u dir ändlech schön wätter heit!! Aber dir heit ja scho so viu schöns u intressants gseh trotz räge u aperöle mit ere warme dechi geit auso o guet!! Wüsche viu ☀️☀️ u häbets guet!! Glg u dr herbschtleche schwitz!! Hüt isch no d luisa da gsi, isch ganz chribelig gsi, „ i ga id fereli nach italeli mit em cämpi morn juhuuu“

  4. Liebe Sandra, lieber Adi,
    Sonnenschein wunderbar! Hoffen wir doch für euch, dass das schönere Wetter bis zum ende eurer Ferien anhält.
    Eurer Reisebericht ist sehr interessant und wir verfolgen auf Google Map die Reiseroute.
    Noch ganz en schöni Zyt und liebi Gruess
    Thery und Ruedi

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