Die grosse Hitze schien nun entgültig vorbei zu sein und der Himmel war zunächst noch wolkenverhangen. Wir starteten als erstes wieder Richtung Treetop Walk und Confluence Viewpoint fuhren aber danach rasch weiter zu einer 4×4 Schlaufe im äussersten Osten des Parks. Der Loop entpuppte sich als recht langweilig, landschaftlich, denn die Strecke war meist flach und führte zum grössten Teil durch abgestorbenen Mopanewald. Die Sicht war gleich null und die Strasse war nicht tiefsandig, dafür holprig mit grossen Steinen. Es schüttelte uns so richtig durch. Die 7 km schafften wir in einer knappen Stunden. Gesehen hatten wir nicht viel.

Also auf zum nächsten 4×4 Loop etwas näher beim Leokwe Camp. Dieser war landschaftlich etwas abwechslungsreicher aber Adi wurde nicht wirklich gefordert. So fuhren wir bald wieder in unser Cottage, um zu frühstücken und einfach ein bisschen die Seele baumeln zu lassen. Da die Temperatur nicht mehr so heiss war, wie in den vergangenen Tagen, entschlossen wir uns am Nachmittag noch einmal eine Runde zu fahren und den Park noch einmal von Süd nach Nord auf einer weiteren 4×4 Route zu queren.
Die Strecke entpuppte sich einerseits tatsächlich als «Scenic Route» wie es auf dem Wegweiser stand und führte durch die Felsenlandschaft, die diesen Parkteil so schön macht, andererseits wurden nun Adi’s Fahrkünste tatsächlich gefordert, denn der Weg führt auf und vor allem ab über felsiges Terrain… einfach nur noch atemberaubend!


Auf der anderen Seite befanden wir uns kurz vor dem Confluence Lookout, doch der Weg wurde uns durch sechs Elefantenbullen versperrt. Ohne sich durch uns stressen zu lassen, standen die Herren am Strassenrand und mampften von den Bäumen am Strassenrand. Durchlassen wollten Sie uns trotzdem nicht, denn man muss ja zeigen, wer hier der Chef ist. So fuhren wir also zuerst noch einmal ein paar Kilometer in die andere Richtung (nachdem wir Sie natürlich beobachtet und gebührend bewundert hatten). Wir kehrten schliesslich um, und da waren Sie bereits weiter Richtung Limpopo gewandert.

Am Confluence View Point angekommen, beschlossen wir, noch einmal die Rundwanderung zu den Aussichtspunkten zu machen. Vielleicht konnten wir im Flussbett des Limpopo doch noch ein paar Tiere entdecken. Und tatsächlich: eine Kuh Karawane war gerade dabei von Südafrika nach Zimbabwe zu wandern.


Es war also an der Zeit sich auf den Rückweg zu machen. Genau zur richtigen Zeit erreichten wir unser Camp. Schon wieder war eine Elefantenherde dabei durchs Camp zu wandern. Im Auto, war ich diesmal bedeutend entspannter und konnte das Schauspiel richtig geniessen.

Der Abend ohne laute Nachbarn fiel wieder entsprechend ruhiger aus. Tierbesuch hatten wir jedoch nur von zwei Buschhörnchen, die, sobald die Sonne unterging schlafen gingen.

Am nächsten Morgen mussten wir uns leider vom Mapungubwe Nationalpark verabschieden. Um 06.30 Uhr gaben wir am Gate unsere Hausschlüssel ab und machten uns auf die über 400km lange Strecke Richtung Süden. Der Himmel war wolkenverhangen, die Temperaturen kletterten während der Reise nie über 24 Grad.
Der erste Teil der Strecke mussten wir uns hart verdienen. In verschiedenen Südafrika Foren hatte ich bereits gelesen, dass die Strecke von Alldays nach Swartwater mit Potholes (Schlaglöcher) übersäht war und dass man wenn möglich eine andere Strasse Richtung Süden nehmen soll. Da unser nächstes Ziel jedoch der Marakele Nationalpark war, blieb uns nichts anderes übrig als diese Strecke zu nehmen, ansonsten wäre der Umweg zu gross.
Nun, die Strasse war wirklich fürchterlich. Während rund 60 Kilometern gab es entweder tiefe Potholes, die so gross waren, dass man sie nicht mal mehr umfahren konnte, oder die Strasse war ganz einfach nicht mehr vorhanden. Wir waren überglücklich als wir ca. 10km vor Swartwater wieder so etwas wie eine normale Strasse erahnen konnten.

Ein kurzer Stop in Lephalale, wo wir in der Mall noch etwas zu knabbern kauften und tankten und dann ging es bereits auf den letzten Abschnitt zum Marakele Nationalpark. Wir waren bereits zweimal dort und dies vor allem wegen dem malerisch an einem Damm gelegenen Tlopi Tented Camp. So hatten wir auch dieses Jahr wieder eine Übernachtung dort gebucht.
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Leider für uns, hat es heute gegen Abend zu regnen angefangen. Die Südafrikaner freut es sicher, aber so war das Tlopi Camp heute Abend für uns natürlich nicht dasselbe. Wenigstens hat der Regen zur rechten Zeit (Grill-Zeit) aufgehört und wir können nun trotzdem noch das letzte selber zubereitete Abendessen geniessen: Straussenfilet, viel Gemüse und Knoblauchbrot, alles von Adi auf dem Grill zubereitet.
Morgen geht’s weiter zu unserer letzten Station: Sun City und der Pilanesberg Nationalpark. Wir werden uns dort im Palace of the lost City Hotel noch etwas verwöhnen lassen, ein, zwei Gamedrives machen und hoffentlich doch noch etwas Sonne tanken. Am Donnerstag geht’s ab Johannesburg wieder nach Hause. Von Wichtrach aus, gibt es sicher noch einen Abschlussbericht zu diesen kurzen aber sehr erlebnisreichen Ferien.
U scho geit di erläbnisrichi afrikareis am ändi zue u dir müesst leider einisch meh abschied näh vo öiem gliebte südleche afrika! Mir heis gnosse mit öich chönne di schöni reis mit zerläbe, di tolle brichte ds läse u o di schöne föteli wo mir doch ds einte oder ds angere säuber hei chönne erläbe! Mir fröie üs uf öich, guete heiflug u bis gli♂️♀️