Schon wieder war ein Umzug angesagt. Diesmal von der ionischen Küste zum adriatischen Meer. Unterwegs stoppten wir zuerst einmal in Lecce. Eine Stadt, die wir nicht unbedingt besucht hätten, hätten wir nicht von mehreren Leuten gehört, dass Sie absolut sehenswert ist. Wir waren nicht lange dort; was wir gesehen haben, hat uns absolut gefallen. Ich lasse ein paar Bilder sprechen:

Weiter gings danach wieder ans Meer und am uns schon bekannten Litoraneum entlang weiter nordwärts. Vor unserem Endziel steuerten wir Monopoli an. Die Stadt hat zwar mit dem bekannten Spiel meines Wissens nichts zu tun, sie ist aber auch absolut sehenswert. Das Centro Storico mit seinen hellen Häusern und schönen Plätzen ist wunderschön zum flanieren. Bars, Cafés und Restaurants laden einem regelrecht ein, abzusitzen und etwas zu bestellen. Ich lasse auch hier ein paar Bilder sprechen.

 


Ich hatte mich lange schwer getan, ob ich in Monopoli oder im einige Kilometer weiter nördlich gelegenen Polignano a Mare eine Unterkunft buchen soll und hatte mich schliesslich für Polignano entschieden. Nun hatte ich doch ein bisschen Schiss, ob das die falsche Entscheidung war. Doch ich wurde positiv überrascht. Polignano a Mare ist für mich bisher das Juwel an der Adriaküste. Das Städtchen ist etwas kleiner als Monopoli, aber wir fühlten uns sofort wohl. Sicher lag es auch an der schönen Wohnung mit zwei Balkonen und einer grossen Terrasse auf dem Dach.

Aber auch das Städtchen selber fasziniert sehr. Die schönen Gassen mit den hellen Häusern, alles herausgeputzt oder mit schönen Pflanzen dekoriert. Die gemütlichen Piazzas mit Bars und Restaurants und natürlich die besondere Lage auf einem Karstfelsen der durch die Brandung regelrecht durchlöchert ist. Überall kommt man beim Spaziergang durch das Städtchen an Aussichtspunkte, wo man diese Grotten bewundern kann. Und dann gibt es noch den Strand Lama Monacile. Das Wasser dort ist glasklar und türkisfarbig. Im Sommer absolut ein Grund um hineinzuspringen.

Unsere Ausflüge ab Polignano führten uns am Sonntag der Adriaküste entlang wieder Richtung Süden. Endziel war Brindisi, die grösste Hafenstadt in der Gegend. Gemäss Reiseführer hat sich die Stadt in den letzten Jahren auch sonst gemacht und könne mit anderen Hafenstädten (wie auch Gallipoli) mithalten. Das müssen wir nach dem Besuch leider verneinen.

Zurück an der Adriaküste machten wir in Savelletri einen kurzen Stop und genossen Octopusburger und Thunfischtatar.

Da Adi Geburtstag hatte, wollten wir uns etwas Besonderes gönnen. In der Locanda Porta Picc konnten wir einmal mehr frische Fische geniessen, vorher ein Schwertfisch Carpaccio zur Vorspeise. Wir hatten Glück konnten wir zu Adi‘s Geburtstag noch einmal auswärts essen, denn die italienische Regierung verschärfte für den kommenden Montag die Corona-Restriktionen. Ab sofort waren wir froh, dass wir Apartments gebucht hatten. Denn ab 18.00 Uhr ist in Italien nun alles zu und entweder kocht man selber oder holt die Pizza im Lokal um die Ecke als Take away.

Tag 1 mit den neuen Restriktionen bescherte uns noch einmal ein Highlight. Von Polignano fuhren wir eine knappe halbe Stunde bis Alberobello. Hier gibt es ganze Quartiere mit den sogenannten Trullihäusern. Was normalerweise von Touristen gestürmt wird, da es seit 1996 UNESCO Weltkulturerbe ist, war praktisch menschenleer, und wir konnten die Gassen fast alleine geniessen. Ich lasse auch hier ein paar Bilder sprechen.

Das wenige Kilometer entfernte Locorotondo ist weniger bekannt, aber doch auch sehenswert. Das Städtchen leuchtet durchwegs auch mit weissen Farben, die Bauweise ist jedoch sehr eckig mit spitzen Dächern.

Nun war es nach den vielen Ausflügen an der Zeit Polignano a Mare noch einmal in vollen Zügen zu geniessen. Mit einem feinen verspäteten Lunch einer sogenannten Panse (pizzaähnlich), mit dem Besuch des berühmten „Lama Monacile Beach“ und dem flanieren durch die schönen Gassen. Um 18.00 Uhr war dann aber entgültig fertig: Bars und Restaurants machten dicht und wir machten uns auf den Weg in unser Apartment um die Abendstimmung zu geniessen und uns feine Pasta zu kochen.

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2 Kommentare

  1. Unsere Lieben, traumhaft schön, wir haben Eure Italienferien zusammen mit Euch sehr genossen! Wir wünschen Euch eine gute Heimreise und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehn! Liebe Grüsse und Küsse von uns Zwei

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