Am Sonntag morgen findet in der ehemaligen Hauptstadt von Lanzarote, in Teguise ein grosser Markt statt. Dieser ist gemäss Reiseführer nicht nur bei Touristen beliebt (aber natürlich schon so ausgerichtet), so dass wir uns bereits am Donnerstag entschlossen hatten, dieser Stadt am Sonntag einen Besuch abzustatten. Wir waren wohlweislich bereits vor 10.00 Uhr vor Ort, denn ab 11.00 werden die Touristen erwartet.

So war es noch recht angenehm zwischen den Marktständen mit Kleidung, Taschen, Gürtel und diversen Souvenirs hindurch zu spazieren. Angenehm war auch, dass die Marktverkäufer gar nicht aufdringlich waren und man so die Sachen in Ruhe anschauen konnte. Kaufen durften wir trotzdem nichts, denn wir haben es tatsächlich geschafft für die 10 Tage mehr als 40kg Gepäck mitzunehmen und auf unserem Inlandflug nach Teneriffa dürfen wir dieses Gewicht nicht überschreiten.

Teguise ist ein wunderschönes kanarisches Städtchen und wäre sicher auch ohne Markt einen Besuch wert. Wir liessen uns bald einmal in einem hübschen Café nieder und genossen unseren obligaten Café con Leche.


Der nächste Stopp auf unserer heutigen Tour war der Jardin de Cactus, ein von César Manrique gestalteter Park mit Kakteen aus aller Welt. Der Park ist sehr schön gestaltet und die Besuchermassen hielten sich auch in Grenzen, so dass man in aller Ruhe durch die Anlage spazieren konnte. Die Sonne strahlte endlich einmal so richtig vom Himmel und ich lasse einfach mal die Bilder sprechen, die wir geschossen haben.

Nun war es an der Zeit für eine Mittagspause. Diese führte uns zunächst nach Punta Mujeres, einem hübschen Badeort mit Felsenpools, sehr einladend, wenn nicht der kleine Hunger gewesen wäre.


Ein Restaurant direkt am Meer zu finden, erwies sich in diesem Örtchen aber als schwierig, so dass wir beschlossen ins Nachbarstädtchen Arrieta zu fahren. Dort hatten wir am Freitag am Strand schon einen gemütlichen Apéro genossen. In einem Restaurant an der Hauptstrasse mit einer Terrasse mit Meerblick gönnten wir uns eine weitere Fischplatte.


Danach gings weiter zum Jameos del Agua, einem weiteren Werk von César Manrique. Es handelt sich um eine Lavaröhre im Lavafeld des Vulkans Monte Corona. Über eine steile Treppe steigt man in die Röhre hinab, wo sich ein Restaurant in der Grotte befindet. Gleich nebenan befindet sich ein unterirdischer See, in dem kleine weisse Krebse leben, die sonst nur in ozeanischen Tiefen von 2’000 Metern vorkommen.


Vom See aus führt eine weitere Treppe, neben einer Bar vorbei zu einem weissen Schwimmbecken, entworfen von César Manrique. Der einladende Pool darf aber leider nicht zum Baden benutzt werden.

In einer weiteren Höhle hinter dem Pool befindet sich das Auditorium, in dem vor allem in den Sommermonaten Konzerte stattfinden.

Man steigt eine weitere Treppe hinauf und hat noch einmal einen schönen Blick über die Poollandschaft mit vielen endemischen Pflanzen und über die weite Lavalandschaft, die bis zum Meer reicht.

Nun musste nur noch der letzte Programmpunkt erledigt werden. Der Besuch einer Bodega, um eine Flasche Rotwein für das Abendessen zu kaufen. Heute haben wir uns für die Bodega Rubicon entschieden, welche zu unserer Verwunderung nur einen einzigen Rotwein anbietet. Dieser ist der bisher günstigste aber auch der beste Wein, denn wir bisher degustiert haben. Unser Abendessen ist also gerettet.

Auf der Fahrt zur Bodega hat es zu regnen begonnen und leider hat sich das Wetter noch nicht beruhigt. So sitzen wir nun also das erste Mal nicht vor unserem Häuschen sondern drinnen. Auf dem Herd simmert eine Tomatensauce für die Pasta, die es heute zum Znacht gibt und wir hoffen, dass wir unseren Whirlpool heute Abend doch noch benutzen können.

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2 Kommentare

  1. Unsere Lieben , wie immer verfolgen wir Eure Ferien mit grossem Interesse, schauen uns die schönen Fotos an! Wir wünschen Euch auf der nächsten Insel Teneriffa, weiterhin schöne, glückliche Erlebnisse! Viele liebe Grüsse und Küsse von uns Zwei

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