Die kanarischen Inseln spüren, glaube ich, ganz leicht die europäischen Stürme. Jedenfalls windet es stark und heute morgen war der Himmel mit dunklen Wolken bedeckt. Trotzdem die Temperatur pendelt so um die 23, 24 Grad, was für uns voll okay ist.
Nach dem Frühstück brachen wir bald einmal auf ins nahe gelegene Puerto del Carmen. Dies ist der älteste Touristenort der Insel Lanzarote und vollumfänglich auf englische Touristen ausgerichtet. Wir wissen nun, wo all die Touristen hin verschwunden sind die täglich mit Flügen aus ganz Grossbritannien angereist kommen. Ein Pub reiht sich ans nächste und man spricht Englisch. Mittendrin erstreckt sich der sehr schöne Strand „Playa Blanca“, ein heller breiter und sauberer Strand, richtig einladend zum baden, aber mit den dunklen Wolken am Himmel entschlossen wir uns für einen Café con Leche an der Strandpromenade.


Anschliessend machten wir noch einen kleinen Abstecher ins benachbarte Puerto Calero. Dies ist der kleinste „Bade“-Ort der Insel, mit einem grossen Yachthafen und etwas exklusiver und luxuriöser als das trubelige Puerto del Carmen.

Danach gings quer über die Insel an die Westküste nach El Golfo. Ich hatte schon im Vorfeld überall gelesen, dass man unbedingt Fisch essen sollte in El Golfo, weil er dort frisch und sehr lecker zubereitet serviert wird. Unsere Airbnb Vermieterin hatte uns zudem eines der Restaurants empfohlen und wir können die Empfehlung nur weitergeben. Das Restaurante Costa Azul liegt direkt am Meer und man sieht vom Tisch aus wie die Wellen, welche von Westen anströmen, an der schroffen Lavaküste brechen. Dazu ein gutes Glas einheimischer Weisswein und die Fischplatte mit dem Fisch des Tages (heute Zackenbarsch und noch ein anderer sehr leckerer Fisch, dessen Namen wir nicht übersetzen konnten), was will man mehr.

Nach dem Essen war ein Verdauungsspaziergang angesagt. Gleich nebenan gibt es einen Aussichtspunkt mit wunderbarem Blick über die Küste und auf den Chargo Verde, einen kleinen See, der durch die Algen grün leuchtet. Auf dem Hauptwanderweg im Konvoi mit unzähligen anderen Touristen, wenn man jedoch einen der zahlreichen Nebenweg nahm, war man plötzlich fast alleine. Die Landschaft mit den Lavasteinen und dem stürmischen Meer nebenan, war einfach zum geniessen und vor allem zum fötelen.







Mit dem Auto ging es anschliessend weiter zum Aussichtspunkt Los Hervideros. Hervideros bedeutet „sieden“ auf Deutsch und es hat tatsächlich den Anschein, dass das Wasser kocht, wenn es gegen die bizarren Lavafelsen stösst. Die Brandung zwängt sich dabei durch Felsspalten. Die Lavafelsen sind teilweise ausgehöhlt und es gibt verschiedene Spazierwege mit wunderbarer Aussicht auf dieses Schauspiel. Im Hintergrund beeindrucken die hohen Vulkankrater des Timanfaya Gebirges.






So war es schon nach 15.00 Uhr als wir uns auf den Rückweg an die Ostküste machten. Unser letzter Halt war in der Bodega la Geria, wo wir zwei trockene Rotweine probierten und uns für eine Flasche des Rotweins fürs Abendessen entschieden der uns besser schmeckte.



Dieses sind wir nun am vorbereiten. Es gibt ein Steak vom Rind mit Gemüse, alles zubereitet auf dem Grill, und wir freuen uns natürlich bereits auf morgen, wo uns neue Abenteuer auf Lanzarote erwarten.
Liebe Sandra, lieber Adi,
Herzlichen Dank sehr intressanter Bloc mit schönen Fotos! Wir freuen uns schon auf den Nächsten!
Viele liebe Grüsse und Küsse