Heute Morgen stand ein weiteres Highlight unserer Reise auf dem Programm: eine Bootsfahrt auf dem Lago Grey zum Grey Gletscher. Auf dem Lago Grey schwimmen Eisberge in verschiedenen Grössen. Der Gletscher hat jeden Tag grössere oder kleinere Abbrüche und wir konnten bei zwei Kleineren sogar zusehen. Die Schiffahrt war natürlich sehr touristisch, trotzdem lohnte es sich für uns. Das Schiff manövrierte zwischen den Eisbergen und ging sehr nah an die Abbruchkante des Gletschers. Dazu konnten wir teilweise auch sehr nahe zu den Eisbergen heran fahren und einige sind extrem gross. Ich lasse hier mal die Bilder sprechen. Zur Information: Die Abbruchkante ist bis zu 40 Meter hoch.

Im Ticketpreis inbegriffen war auch der Pisco Sour mit Gletschereis, den wir natürlich auch „genossen“ haben. Aber in eigener Sache: Der Trink hängt uns langsam zum Hals hinaus. Überall gibt es in als Welcome Drink beim einchecken ins Hotel, wer uns aber kennt weiss, dass wir lieber ein Glas Wein (chilenischer und argentinischer Wein ist sehr sehr lecker) und Adi auch mal ein Bier (Austral Calafate) zu schätzen wissen.

Nach der 3-stündigen Bootsfahrt  mussten wir uns noch ein wenig bewegen und haben uns für den Trail zum Aussichtspunkt „Los Cuernos“ entschieden. Dieser führt vom Salto Grande zum Lago Nordenskjöld. Dieser Trail gehört nicht zum W- oder O-Trail und ich muss sagen, hier hatte ich das Gefühl auch einmal allein zu sein. Das war auf unserer gestrigen Etappe auf dem W-Trail viel weniger der Fall.

Dies hängt vielleicht auch damit zusammen, dass der W- und O-Trail von ganz vielen Rucksacktouristen begangen wird (Wir waren gestern wirklich in einer riesigen Kolonne, während wir den Berg hinaufstiegen), während der „Los Cuernos“ Trail nur mit dem Auto erreichbar ist. Die Tourbusse mit den Pauschaltouristen fahren zwar zum Salto Grande, die Touristen schauen sich aber nur die Fälle an und steigen wieder in den bequemen und klimatisierten Reisebus. Wir wiederum wanderten zum Los Cuernos Lookout und wieder zurück. Unterwegs begegneten wir einer Guanaco Herde (dies sicher weil sich nicht massenweissen Touristen durchschlängeln) und wir konnten sogar einen Andenkondor der in der Luft segelte fotografieren (natürlich nur mit dem grossen Rohr, deshalb gibt es hier leider kein Foto)

Morgen verlassen wir den Torres del Paine Nationalpark Richtung Argentinien und werden zwei Nächte auf einer Estancia am Lago Viedma verbringen. Wir melden uns dann wieder aus El Chalten, ca. am 4. oder 5. November

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5 Kommentare

  1. Wow! Wirklich eindrücklich. Und wer vermutet, dass da alles spanische Namen gegeben sind, ist etwas über das schwedisch klingende Nordenskjöld erstaunt. Nicht, dass ihr plötzlich den Kontinent gewechselt hättet ! Viel Spass weiterhin!

  2. Hallöchen dir zwöi wäutebummler! Überwäutegendi föteli, da chunt me nümm zum stune us! Da isch de d sandra ume e zytlang beschäftiget mit fotoalbum mache! Fröie üs scho für ne foto-abe! Witerhin gueti reis u ab u zu es glas feine wy! Glg

  3. Fantastisch, sehr eindrucksvoll die Fotos und wie immer sehr interessanter Bericht! Wir wünschen euch zwei Lieben weiterhin tolle Ferien! Liebe Grüsse und Küsse Marianne und Robi

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