Gestern führte uns die Reise durch die Gegend „Midlands Meander“. Es ist sehr grün und sehr hügelig und unterwegs begegnen einem hübsche Cafes und kleine Shops mit lokalen Produkten. Der erste Stop war dann auch nach einer knappen Stunde im Blueberry Cafe mit leckerem Cappuchino und uriger Dekoration rundherum.

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Beim Städtchen Howick gibt es die Howick Falls zu besichtigen. Vom Besucherparkplatz führt ein kurzer Weg durch Souvenirstände zu einer kleinen Aussichtsplattform. Davor fällt das Wasser des Mngeni Rivers ca. 190 Meter in die Tiefe. Vor der Abbruchkante waren einheimische Frauen mit Wäsche waschen beschäftigt. Sehr eindrücklich.

Einige Kilometer von den Fällen entfernt befindet sich die „Nelson Mandela Capture Site“. An dieser Stelle wurde Mandela im Juli 1962 nach Jahrelanger Flucht gefasst und war danach 27 Jahre im Gefängnis. An dieser geschichtsträchtigen Stelle steht nun ein kleines Museum, dass die Geschichte des Apartheid-Widerstandes auf spannende Weise dokumentiert. Ausserhalb des Museum führt ein langer Weg (Walk to Freedom – so heisst auch die Biografie von Mandela) bis zum Mandela-Monument. Es besteht aus Stahlpfählen und wenn man im richtigen Abstand und Winkel davor steht, kann man das Gesicht dieses eindrücklichen Menschen sehen.

Seit wir in Südafrika angekommen sind, waren wir immer auf mindestens 1000 Meter über Meer. Das Land liegt ja teilweise auf einem Hochplateau (Johannesburg liegt z. B. 1700 Meter über Meer.) und wir waren bisher auf diesem unterwegs gewesen. Nun ging die Fahrt aber stetig bergab, denn unser nächstes Ziel war die Stadt Durban, die am Meer liegt.

An der 6 km langen Strandpromenade von Durban machten wir einen kurzen Spaziergang und stärkten uns im Durban Beach Cafe.

Danach gings noch einmal 45 Minuten Fahrt nordwärts zu unserem Airbnb in Salt Rock. Hier genossen wir gestern einen schönen Abend mit viel Meeresrauschen, einem Thunfischsteak an einer Sherry-Senf-Knoblauch-Salsa und einem Bohnen-Rüebli-Salat.

 

Heute führt uns unsere Reise in den Hluhluwe-Imofolozi Nationalpark, wo wir mit viel Glück die Big 5 sehen können. Wir werden für die nächsten zwei Tage offline sein und melden uns wieder am Montag mit unseren Erlebnissen.

(Hluhluwe wird übrigens „Schluschluwe“ ausgesprochen ;-)…

 

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