Der Krüger Nationalpark ist seit fast hundert Jahren ein öffentlicher Nationalpark und der flächenmässig das grösste Naturreservat in Südafrika. Gegründet wurde er, weil man so die Wilderei eindämmen und für den Artenerhalt sorgen wollte. Heute gehört er zum Limpopo Transfrontier Park und die Wildtiere können grenzübergreifend zwischen Südafrika, Mozambique und Zimbabwe wandern.
Grund genug für uns, den Park nach langer Abwesenheit wieder einmal zu besuchen. Und das allerschönste: wir können ganze 5 Nächte im Park verbringen und wollen ihn von Süd nach Nord aufrollen.
Kurz vor dem Mittag erreichten wir das Phabeni Gate im südlichen Teil des Nationalparks. Die Formalitäten waren rasch erledigt. Das war auch gut so, denn es lagen nun noch rund 175km vor uns bis zu unserem Übernachtungscamp Tamboti. Im Park selber darf man höchstens 50 Stundenkilometer fahren und um die Fahrzeit zu kalkulieren, muss man die hoffentlich zahlreichen Tiersichtungen einrechnen. Die Camps aber schliessen um 18.00 Uhr und wer dann noch im Park rumfährt muss mit einer hohen Busse rechnen. Wir rechneten also mit 5 – 6 Std. Fahrt und machten uns sofort auf den Weg.

Schon bald hatten Adi’s Späheraugen die ersten Tiere erblickt während ich noch etwas Mühe bekundete. Mein Auge musste sich erst noch an die Savannenlandschaft gewöhnen und die Tiere passen sich sehr gut an die Umgebung an. Nach 30 km Fahrt auf Teerstrasse und einigen Sichtungen von Impala, Giraffen und Zebras erreichten wir eines der Maincamps im Park: Skukuza. Hier kauften wir uns im Take Away je ein Sandwich und weiter gings über die landschaftliche schöne S36 eine Gravelroad mit zahlreichen Wasserlöchern.
Wir wurden nicht enttäuscht: Elefanten im Wasser und an Land, Wasserböcke, Büffel ganz nah am Auto und Mengen von Impala, Giraffen und Zebras. Die Tiere hielten sich vor allem am Schatten auf, den mittlerweile war die Aussentemperatur auf 42 Grad angestiegen, eine Hitze, die zu dieser Jahreszeit eher unüblich ist. Gut, dass unser Lucky über eine Klimaanlage verfügt und im Wageninnern schön kühlte.
Lassen wir doch ein paar Fotos sprechen:



Nach 16.00 Uhr trafen wir im Orpen Camp ein, wo wir das Check in für unser Zelt im Tamboti Camp erledigen mussten. Auch das war schnell erledigt und wir waren froh, dass wir das Camp mit Unmengen Touristen rasch wieder verlassen konnten um einige Kilometer weiter am ausgetrockneten Flussbett des Timbavati Rivers unsere Unterkunft für zwei Nächte zu beziehen.

Am Abend kühlte es dann endlich auch etwas ab und wir konnten die wunderschöne Abendstimmung inklusive Sonnenuntergang und einem Schweinsfilet vom Grill mit grünen Bohnen und Grillkartoffeln sehr geniessen.

Ein Honeybadger versuchte zwar an unser Futter zu gelangen, wir konnten ihn aber erfolgreich verscheuchen. Zumindest bis wir im Bett waren: Wir haben in Tamboti eine Aussenküche und in einem der Schränke befindet sich der Abfalleimer. Dem Honeybadger gelang es tatsächlich den Schrank zu öffnen und er kippte uns den ganzen Abfall auf die Terasse. Was für eine Sauerei, die wir mitten in der Nacht, nachdem wir vom Lärm aufgeschreckt waren putzen mussten. Danach gab es doch noch ein paar Stunden Schlaf, bis der Wecker um 04.45 Uhr klingelte. (Fortsetzung folgt bald…)
Liebe Sandra, lieber Adi, Vielen Dank für den sehr intressanten Bericht und die wunderschönen Fotos. Ihr habt in kurzer Zeit schon sehr viel erlebt! Wir wünschen Euch weiterhin wunderschöne Ferien! Viele liebe Grüsse und Küsse von uns Zwei
Guets äbeli üsi liebe sandra u adi, einisch meh e wunderbare u spannende reisebricht, ghört scho zu üsere fyrabe lektüre! So schön das mir geng aus chöi miterläbe us dr ferni!! Super das aus so guet klappt, ussert däm blöde fich wo öich het müesse ergere!! Witerhin viu spass u liebi grüessli vreni u hans