7.1.23
Heute Morgen konnten wir endlich unser Motorhome für Tasmanien in der Nähe des Flughafens in Empfang nehmen. Bei Cruisin’ hatten wir wiederum ein ähnliches Model wie Wallie reserviert. Wir erhielten einen Fiat Ducato Maxi den wir liebevoll Tessa tauften.
Nach den Formalitäten waren noch die Vorräte aufzufüllen und wiederum die notwendigen Dinge fürs Campen einzukaufen. Als dies endlich erledigt war, konnten wir uns auf den Weg, nordostwärts, ins Landesinnere, Richtung Lake St. Clare machen. Einige Kilometer gings noch mit viel Verkehr dem Fluss Derwent, der bekanntlich bei Hobart ins Meer fliesst, entlang. Irgendwann gings dann in die Berge, die Strassen wurden enger und kurvenreicher, aber zum Glück nahm auch der Verkehr ab.
Nun konnte Tessa zeigen was sie drauf hat. Wie es sich für eine ein bisschen in die Jahre gekommene Lady gehört, wird nicht geprotzt, sondern elegant und dezent über die Strassen gerollt. Jeder automatische Schaltvorgang geht ganz gemächlich von statten, Gas geben bedeutet Geduld zeigen und bergauf lässt Sie sich sowieso nicht hetzen… Trotzdem ist Tessa jederzeit bereit für einen Umweg, gut drauf bei jedem Manöver, und nachsichtig wenn’s bei der Navigation mal hektisch zu und her geht.

Es ist aber eine Tatsache, dass man in Tasmanien nicht so rasch Kilometer rapsen kann wie auf dem Festland. Weil alles so hügelig ist sind auch die Strassen dementsprechend und nach guten 150km fanden wir einen ersten Campingplatz bei Tarraleah.
Der kleine Ort inmitten der Berge gibt’s nur weil in Tasmanien bereits früh erkannt wurde, dass die vielen hochgelegen Seen und Flüsse, verbunden mit Kanälen und Pipelines und zusätzlich gestaut, gut für die Wasserkraft und somit Strom genutzt werden kann. Bereits weit vor Tarralea fielen mir die unzähligen Kunstbauten auf und beim Campground selber konnte man von oben herab über die Druckleitungen auf das unten liegende Wasserkraftwerk schauen (Hydro Park Tarraleah).


Auf dem Stellplatz gings zuerst mal ans Einrichten und Betten für die erste Nacht, bevor wir unser Menu zubereiteten: Basa-Fisch-Filets mit viel Gemüse. Daneben hüpften immer wieder Wallabies an unserem Campingplatz vorbei oder futterten grad vor unserem Camper: Kino pur.

8.1.23
Nun gings weiter zum angepeilten Lake St. Clare, es war ja nicht mehr weit. Dort angekommen mussten wir erstmals den Eintritt lösen und kauften uns deshalb einen Holidaypass, der 2 Monate für alle Parks in Tasmanien gültig ist. Dazu liessen wir uns beraten, welche Wanderungen unternommen werden können. Gleich beim See selbst wird der Platypus Bay Walk empfohlen, den wir dann auch sofort unter die Füsse nahmen. Gemütlich gings auf einem gut ausgebauten Wanderweg durch den Dschungel, immer wieder mit nummerierten Hinweistafeln, wo wir uns auf unserer kleinen Map, die wir erhalten hatten, über Flora, Geologie und Geschichte, vertieft informieren konnten. Bei der Bay angekommen, hielten wir eine Weile Ausschau nach dem Platypus (Schnabeltier), wir wussten aber bereits, dass die Chance klein war, weil die Tageszeit für Aktivitäten dieser Tiere einfach nicht passte.



Also gings weiter zu unserem Tagesziel, Strahan ein hübsches, aber sehr touristisches Städtchen an der Westküste. Unterwegs machten wir noch einen weiteren kleinen Walk zu den Nelson Falls und einen Stopp in Queenstown. Das Städchen wirkte eher verschlafen, ausser wie wir vermuteten, wenn die Westcoast Wilderness Railway Unmengen von Touristen, von Strahan kommend ausschüttet. Nur am Sonntag fährt kein solcher Touristenzug.


Eigentlich hatten wir auch im Sinn gehabt in Strahan Tickets für diese Dampfbahn oder für eine Boot-Tour auf dem Gordon River und anliegendem Inlet, zu besorgen. Es zeigte sich jedoch bereits vorher, dass dies unmöglich war, weil bereits über Tage im Voraus alles ausgebucht war. So gibt’s von Strahan nicht viel zu erzählen ausser, dass auch alle Campingplätze ausgebucht waren und das wir nun auch zu denen gehören, die so etwas wie einen Overflow Campingplatz finden, nämlich bei einem Golfplatz. Die haben irgendwo zwischen einem Rugbyfeld, einigen Häusern, einem Wald und ihrem Golfplatz, auf einer Wiese mit vereinzelten Bäumen, freie Fläche, wo kreuz und quer jeder seine Fahrzeuge hinstellen kann. Self Contained aber so was von gemütlich… wir hatten Kino, den anderen zuzuschauen wie sie herum wuseln, andere die aufbrechen, um Abendessen zu organisieren, wieder welche die Wäsche aufhängen oder small talk mit uns machen und wir, wahrscheinlich die einzigen, die selber kochen und gemütlich ein Lammfilet mit Bratkartoffeln und Salat zubereiten.


Hei üsi liebe❤️❤️mit grossem inträsse hei mir hie ufem rosswald hüt abe nacheme feine znacht öie spannend u erläbnisrich bricht u föteli gläse vo tasmanien!! Merci viu mau, fröie üs jedesmau u warte mit sehnsucht ufe witeri brichte im bloc! Liebi grüessli u härzlechi umarmig vo üs vierne usem bärgwässerli!!!
Hey dir zwöi , so guet das mir so schöni Föteli u intresanti Brichte chöi miterlebe …. Bi üs chutets ums Hüsli u git äntlich chli Schnee ❄️⛷️Heis mega guet ufem Rosswald
Liebi Grüess u bis bald usem Bärgwässerli ♀️♂️ ♀️♂️
Üsi Zwöi Liebä, es isch so schön mit öich Zwöi, die sehr interessanti, vielseitigi Reis, vollgespickt mit immer wunderschöne Fotos dörfe mit erläbe! Gratulation zu öine selber gmachte vielseitiige leckere Menüs! Witerhin viel Vergnüge, tolli Erläbnis wünsche öich vo Härze Marianne&Robi