Primošten und Trogir sind beides Küstenstädte und liegen nördlich von Split. Da wir sowieso auf dem Weg Richtung Split waren durfte ein Besuch beider Orte natürlich nicht fehlen.

Camp Adriatic sagten wir also Lebewohl und machten uns nach zwei Ruhetagen am Sonntag auf den Weg. Primošten war bereits nach wenigen Minuten erreicht. Die kleine, wunderschöne Altstadt liegt vorgelagert auf einer kleinen Insel.

Der Name Primosten geht zurück bis ins Jahr  1564 und bedeutet so viel wie „bei der Brücke“, denn im Mittelalter war die heutige Halbinsel nur mit einer beweglichen Brücke zum Festland verbunden. Später entstand ein Damm, der die Altstadt mit dem Festland verbindet.

Ein Labyrinth aus engen Gassen führt vom Platz Rudina biskupa Josipa America am Anfang der Altstadt vorbei an alten dalmatinischen Steinhäusern empor zur Kirche Sveti Juraj, dem höchsten Punkt der Altstadt. Auf dem Weg entdeckt man so manchen liebevoll gestalteten Hinterhof, kleine gepflegte Gärten und blühende Blumen und Sträucher in leuchtenden Farben.


Wieder unten reiht sich ein Restaurant oder Café ans andere. Also, Zeit für eine Cappuccino-Pause mit Blick auf die Yachten der Reichen und Schönen.

Danach gings noch einmal gut 30km weiter nach Trogir, wo wir im schön gelegenen Camp Rozac eincheckten.

Nachdem wir uns eingerichtet und in der gemütlichen Beachbar einen ersten Apéro getrunken hatten, nahmen wir das Wassertaxi welches zur vollen Stunde gleich neben dem Camp Richtung Altstadt von Trogir fährt.

Auch diese Altstadt liegt auf einer Insel, durch zwei Brücken mit dem Festland verbunden und ist UNESCO Welterbe.

Die Kultur der Stadt wurde vor allem unter dem Einfluss der Griechen, der Römer und der Venezianer geprägt. In der Blütezeit vom 13. bis zum 16. Jahrhundert entstanden die beeindruckendsten Bauten und Sehenswürdigkeiten, wobei, so scheint es, sich die Altstadt von damals bis heute kaum verändert hat.


Wir liessen uns zuerst einmal durch die engen und malerischen Gassen treiben um uns anschliessend an der Hafenpromenade in eine der zahlreichen Bars zu setzen und bei einem Glas Wein und Bier die vorbei flanierenden Menschen und den Sonnenuntergang zu beobachten.

Zum Abschluss des Tages genehmigten wir uns eine überaus leckere Fischplatte im Restaurant Queen Teuta.

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