Die Durchschnittstemperatur beim Uluru beträgt im Oktober/November zwischen 30 – 35 Grad. Für den heutigen Tag meldeten die Wetterprognosen gerade mal 23 Grad. Das richtige Wetter also um den Uluru auf dem 10.6 km langen Base Walk zu umrunden. Besteigen konnte man ihn wegen des Windes nicht, wir hatten uns ja aber sowieso entschlossen, den Wunsch der Eingeborenen zu beherzigen und ihn nicht zu besteigen.
Meiner Meinung nach hat man von der Umrundung sowieso mehr. Der Base Walk geht sehr nahe an den Berg ran und man sieht sofort, dass der Uluru nicht einfach ein grosser rötlicher Stein mitten in der Wüste ist, sondern, dass es sehr viel Vegetation rundherum gibt und sogar Stellen mit Wasser (Pools). Lustigerweise hatte ich die Vorstellung, dass es da nicht viel mehr gibt als Sand und Gestein. Ich musste meine Meinung revidieren.




Der Uluru ist den Aboriginal heilig und man sieht auf dem Walk, dass der Berg bereits seit sehr langer Zeit eine wichtige Rolle im Leben der Eingeborenen spielt. Auf Hinweistafeln erfuhren wir viel wissenswertes. Unter anderem gibt es auch Stellen, welche aus spirituellen Gründen nicht fotografiert werden dürfen… Manchmal recht schade, da wir einige tolle Sujets so nicht fotografieren konnten.

Das Wetter spielte soweit gut mit: Angenehme Temperaturen und manchmal konnte sich sogar kurz die Sonne durchsetzen. Nach 3,5 Stunden hatten wir den Berg umrundet und standen wieder beim Besucherparkplatz und bei unserem 4wd-Camper Miss Rosie (Lori: dein Elefäntli durfte ihn taufen, deshalb der Name…)
Nun gefiel uns das Wetter doch immer weniger. Die Wolken wurden immer dichter und dunkler, doch die Besichtigung von Kata Tjuta (früher Olgas genannt) stand noch aus. Die Kata Tjuta ist eine Gruppe von 36 Bergen. Die Kata Tjuta sind aus dem gleichen Ablagerungsprozess entstanden wie der Uluru, der Unterschied ist einfach, dass es mehrere sehr fotogen gerundente Kuppen sind.


Trotz des schlechten Wetters und einsetzenden Regens konnten wir noch einige Fotos schiessen und machten noch den Walpa Gorge Walk, so dass wir auch den Olgas noch nahe kamen.

Am späteren Nachmittag erreichten wir den Campingplatz im Ayers Rock Resort und wie wir vermutet hatten, hatten sich Meret und Simu direkt neben unserem Platz gemütlich eingerichtet.
So konnten wir noch einmal einen letzten sehr gemütlichen Abend mit den beiden verbringen und uns gegenseitig mit unseren Erlebnissen updaten.