Einer der Churfirsten, der Chäserrugg ist eigentlich gar kein Berggipfel, sondern eher eine Hochebene mit einem wunderschönen Rundweg, dem Rosenboden.
Von Unterwasser-Alt St. Johann aus, erreicht man die Bergstation mit der Iltios-Bahn, einer Standseilbahn und anschliessend per Gondel. Zuerst mussten wir jedoch von Walenstadt aus das Toggenburg überhaupt erreichen. Obwohl Alt St. Johann die Nachbarsgemeinde ist, muss man das ganze Bergmassiv umfahren. Die Strecke führt vorbei an Buchs und dem Fürstentum Lichtenstein und zweigt dann bei Gams in das Thurtal ab. Dieses ist auf der einen Seite gesäumt von den Churfirsten, auf der anderen Seite erhebt sich das Säntis-Massiv.
Auf dem grossen Parkplatz bei der Iltios-Bahn parkten wir unseren Zeus, lösten ein Retour-Ticket und dann konnte es losgehen.


Auf dem Bergrücken angekommen, machten wir die einfache Rundwanderung über den Rosenboden und staunten über die Aussicht in Richtung Walensee. Noch einmal konnten wir einen Blick auf das See-Camping in Walenstadt erhaschen.



Während der Wanderung zogen langsam Nebelschwaden auf und legten sich über den Bergrücken. Fast ein wenig wie wir das auch schon auf dem Tafelberg in Kapstadt erlebt hatten. Trotzdem genossen wir das Panorama von allen Seiten.



Zurück bei der Bergstation genehmigten wir uns einen Cappucchino und probierten eine Spezialität aus dem Toggenburg, den Schlorzifladen. Hier ist ein Rezept: Schlorzifladen | Rezept | Betty Bossi. Und dann gings mit Nebel hinunter ins Tal.

Um 13.30 Uhr waren wir zurück beim Camper und fuhren weiter Richtung Norden, durch das restliche Toggenburg bis Lichtensteig. Im Internet hatten wir herausgefunden, dass Lichtensteig vor einigen Jahren zu einem der 500 schönsten Dörfer weltweit gewählt worden war und wir waren gespannt, was denn so speziell war.
Lichtensteig hat ein schönes Altstädtchen mit historischen Gebäuden und gepflasterten Gassen. Es liegt etwas erhöht über der Thur und ein Spaziergang durch die zum Teil engen Gässchen ist empfehlenswert.



Zum Schluss genehmigten wir uns im „Lokal“ unser erstes Apéro: Adi ein einheimisches Craft Bier und ich einen Spritz mit einem Toggenburger Kräuterlikör. Ein paar Meter weiter konnte man diese lokalen Spezialitäten gleich in einem Selbstbedienungsladen einkaufen. Perfekt!


Nun ging es noch eine Viertelstunde bis zu unserem Campingplatz für die nächsten zwei Nächte. Der Bächli Camping liegt im malerischen Neckertal umgeben von Wiesen mit Kühen und Wäldern und nur eine knappe halbe Stunde von der Schwägalp entfernt. Damit steht unser nächstes Ziel bereits fest: Der Säntis.

Unsere Lieben, wie immer wunderschöne Fotos und intressanter Bericht! Man sieht dass Ihr Eure Ferien geniessen könnt! Wir wünschen weiterhin, schöne, erlebnisreiche Ferien! Viele liebe Grüsse und Küsse von uns Zwei