6. November 2019
Nun ging es also los, Richtung Northern Territory und Richtung Abenteuer mit 4×4 und Dachzelt. Unser Flug startete um 09.30 Uhr. Flugzeit ab Melbourne: 2 Std. 50 Minuten.
In Alice Springs angekommen übernahmen wir sofort unseren Mercedes X-Trail und, bezogen unsere Hotelzimmer im Stadtzentrum. Nun Stadt ist nach unseren Aufenthalten in Sydney und Melbourne etwas übertrieben. Die zweitgrösste Stadt im Northern Territory hat 25‘000 Einwohner und keine Wolkenkratzer. Dafür kommt man hier auf jeden Fall in Kontakt mit der indigenen Bevölkerung, den Aborigines.
Dieser Kontakt ist nicht nur positiv, es gibt traurige und bedrückende Szenen zu sehen. Alkoholprobleme sind keine Seltenheit und viele Aborigines sind ungepflegt und wirken perspektivenlos. Da ist noch viel Arbeit von Seiten der weissen und der indigenen Bevölkerung nötig. Natürlich ist viel Unrecht geschehen in der Vergangenheit, aber schön wäre es, wenn die heutigen Generationen der Ureinwohner etwas ändern möchten und sich motivieren könnten etwas in ihrem Dasein zu verändern.
Der Tag in Alice Springs verging mehrheitlich mit einkaufen und einem Besuch auf dem Anzac Hill, wo man einen schönen Überblick über die Stadt hat.

Was wir auch noch machten, war unsere Dachzelte öffnen und die Betten für die Reise bereit machen (Fixleintuch sei dank… bei den Verleihen gibt es ein Ober- und Unterleintuch… da graut mir, wenn ich daran denke, dass jeden Morgen das Bett gemacht werden muss…).

7. November 2019
Kurz vor 07.00 Uhr starteten wir auf dem Stuart Highway Richtung Süden. Für Adi und mich war speziell, dass wir mit diesen 200 km nun den gesamten Highway von Nord nach Süd gefahren sind (den Rest 2016).
Beim Erldunda Roadhouse welches an der Abzweigung Richtung Uluru steht machten wir einen Frühstückshalt und dann ging es auf dem Lasseter Highway weiter Richtung Westen. Die Fahrt verging unglaublich schnell und war abwechslungsreich mit Stops beim Curtin Springs Roadhouse und beim Mount Connor (von den Einheimischen liebevoll „Fooluru“ genannt, weil man von weitem das Gefühl hat man sieht den Uluru (ehemals Ayers Rock)


Kurz nach dem Mittag erreichten wir das Ayers Rock Resort, wo wir drei Übernachtungen auf dem Campingplatz gebucht hatten. Nach einer kurzen Pause auf der uns zugewiesenen Campsite fuhren wir jedoch bereits in den Uluru – Kata Tjuta Nationalpark hinein, um den Uluru von Nahem im Augenschein zu nehmen und bei der Sunset Viewing Area das wunderbare Farbenspiel des Felsens zu beobachten während die Sonne untergeht.



Zurück auf dem Campingplatz war es bereits fast dunkel und jetzt wurde ganz schnell doch noch etwas stressig. Nun hiess es Dachzelte aufstellen, Nachtessen kochen und was man sonst alles noch zu tun hat, wenn man zeltet.

Sehr interessanter Bericht, sehr schöne Fotos, und für uns eine sehr günstige, gefühlte Reise durch Ausstralien!! Wir wünschen Euch weiterhin viele, schöne Erlebnisse und das Ihr alle 4 so strahlt wie auf den Fotos! Liebe Grüsse und Küsse an Euch 4 von uns 2