…und Sydney entgegen. In den nächsten Tagen wollen wir jedoch vor allem die Ostküste zwischen Brisbane und unserem Ziel erkunden.

Zuerst aber gibt es noch einen Stopp beim Glasshouse Mountains Lookout mit schönem Rundblick zu den 12 Gipfeln dieser freistehenden Berge vulkanischen Ursprungs. Ein kurzer Wanderweg führt durch den dortigen Regenwald, etwas Bewegung für uns, nachdem wir in den letzten Tagen doch etwas mehr Zeit im Auto verbracht haben.

Danach ging die Reise Richtung Gold Coast. Am 57 km langen Sandstrand folgt eine Ortschaft nach der anderen. Zum Teil mit recht eindrücklichen Wolkenkratzern. Über eine halbe Million Menschen leben hier und alles ist extrem touristisch. Der wohl bekannteste Ort ist Surfers Paradise, durch das wir jedoch einfach hindurch fuhren. Einen ersten Stopp machten wir bei einem Aussichtspunkt in Miami, wo wir noch einmal auf die riesigen Wolkenkratzer in Surfers Paradiese zurückschauen konnten.

Danach gings weiter bis Coolangatta. Hier beim Leuchtturm am Danger Point befindet sich die Grenze zwischen Queensland und New South Wales und damit auch eine Stunde Zeitverschiebung. Nach 9 Stunden in Queensland haben wir nun wieder 10 Stunden Differenz zur Schweiz.

Unser letzter Tagesstop war Byron Bay, wo wir ein Airbnb gebucht hatten. Mitten im Zentrum schön zentral gelegen, so dass wir unsere Queenie im dazugehörigen Parkhaus abstellen und nun alles zu Fuss erkunden konnten.

Das schöne und heisse Sommerwetter motivierte uns, wieder einmal mehr ein Bad im Meer zu nehmen. Herrlich, am schönen Strand von Byron Bay. Anschliessend gönnten wir uns ein Apéro in der Bar des Beach Hotels mit Blick auf die Strandpromenade und mit Live Musik des Locals Dan Hammerford. Einfach nur genial gemütlich! Und auch das Städtchen selber hat uns extrem gut gefallen.

Unser Apartment war wieder einmal mit einer richtigen Küche ausgestattet (Backofen und Herd) und so entschieden wir uns für das volle Programm zum Abendessen: Lammbraten, Kartoffelstock und Gemüse. Auf unserer gemütlichen Terasse mit Blick auf einen Mangrovenwald genossen wir diesen warmen und sommerlichen Abend noch bis spät bei Speis und Trank.

24.1.23
Am nächsten Morgen mussten wir vor der Weiterfahrt natürlich noch den östlichsten Punkt vom australischen Festland besuchen. Beim Cape Byron steht ein schöner Leuchtturm und von dort ist man zu Fuss in ein paar Gehminuten bei diesem „most eastern Point“

Wir starteten um 08.30 Uhr vom Airbnb und hatten das Gefühl, dass wir doch recht früh unterwegs waren. An der Strasse zum Cape war jedoch eine wahre Völkerwanderung unterwegs. Die meisten in Sportkleidung am joggen oder walken, ein paar Leute gemütlich spazierend, manche schienen bereits wieder auf dem Rückweg zu sein. Wir waren fast die Einzigen, welche mit dem Auto unterwegs waren.

Nach dem Besuch dieses östlichsten Punktes ging unsere Reise weiter südwärts. In Coffs Harbor einer 50’000 Einwohnerstadt am Rand des Solitary Islands Marine Park besuchten wir das Muttonbird Island Nature Reserve. Es ist eine Brutstätte für Sturmtaucher, einer Vogelart, welche eine Flügelspannweite bis zu einem Meter erreichen können. Vögel sahen wir keine, denn die Jungtiere liegen in tiefen Bruthöhlen und die Eltern sind während des Tages auf Futtersuche auf dem Meer. Dafür war die Aussicht auf den Pazifik und Coffs Harbor wunderschön.

Nun war es nicht mehr weit bis zu unserem Übernachtungs-Stopp Urunga, einem kleinen verschlafenen Küstenort mit wunderbarer Lage, natürlich am Meer und am Zusammenfluss des Bellinger Rivers und des Kalang Rivers. Eigentlich hatten wir geplant, auch hier nochmals ein Bad im Meer zu nehmen und den langen Boardwalk der vom Zusammenfluss der beiden Flüsse bis zum Meer reicht, ab zu laufen. Ein Regenguss verhinderte dieses Unterfangen und wir genossen statt dessen ein Apéro im einzigen Pub im Ort.

Am Abend im Airbnb gabs für Adi noch ein Bad im Pool und für uns beide frischen Fisch (eingekauft in Coffs Harbor am Hafen), Snapper Cutlets, mit Gemüse-Pasta zum Abendessen.

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1 Kommentar

  1. Hallo zäme – wir sind leider bereits wieder in der kalten Schweiz und haben noch mit etwas Jetlag zu kämpfen… geniesst weiterhin eure Reise. Merci für die schönen Bilder und Reiseberichte. Liebi Grüess Iris

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